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Chelimo und Geoffrey Kirui triumphieren beim WM-Marathon

Rose Chelimo aus Bahrain jubelt über ihren WM-Sieg im Marathon der Frauen. Chelimo siegte in 2:27:11 Stunden. Foto: Antti Aimo-Koivisto

Rose Chelimo aus Bahrain jubelt über ihren WM-Sieg im Marathon der Frauen. Chelimo siegte in 2:27:11 Stunden. Foto: Antti Aimo-Koivisto

Kenias Ausdauer-Asse haben beim WM-Marathon an der Tower Bridge von London triumphiert - das Frauen-Gold ging dennoch an Bahrain: Rose Chelimo startete bereits bei Olympia 2016 für das Königreich am Persischen Golf und setzte sich dieses Mal nach einem spannenden Finale durch.

Bei den Männern sicherte sich Geoffrey Kirui seinen ersten WM-Titel. «Das war der beste Kurs und das beste Publikum, das ich jemals im Marathon erlebt habe», sagte der Goldmedaillengewinner nach seinem 42,195-Kilometer-Lauf durch die Innenstadt.

Der 24-jährige Kirui setzte sich auf den vier Runden nach 2:08:27 Stunden durch. Der Boston-Sieger dieses Jahres wurde damit Nachfolger des Äthiopiers Ghirmay Ghebreselassie. Chelimo siegte in 2:27:11 Stunden. Während bei den Männern kein Deutscher am Start war, blieben bei den Frauen Fate Tola und Katharina Heinig bei ihren WM-Debüts etwas hinter ihren Erwartungen zurück. Die im vergangenen Jahr eingebürgerte Äthiopierin Tola (Braunschweig) kam in 2:33:39 Minuten auf Platz 22. Die Frankfurterin Katharina Heinig wurde 39. in 2:39:59.

Silber bei den Männern ging an Tamirat Tola aus Äthiopien: Der Olympia-Dritte über 10 000 Meter war sieben Kilometer vor Schluss eingeholt worden und kam 1:22 Minuten nach Kirui ins Ziel. «Ich fühle mich nicht, als ob ich Gold verloren hätte», betonte er. «Obwohl ich Schmerzen hatte, habe ich mich durchgekämpft.» Bronze holte bei Temperaturen um 20 Grad Alphonce Felix Simbu aus Tansania mit weiteren zwei Sekunden Rückstand.

Kirui eroberte das fünfte Marathon-Gold für Kenias Männer in der WM-Geschichte. Zuletzt hatte Abel Kirui 2011 in Daegu/Südkorea gewonnen.

Die Kenianerin Edna Kiplagat verpasste ihren dritten Titel in einem WM-Marathon nach 2011 und 2013. Die 37-Jährige musste sich auf den letzten Kilometern Chelimo geschlagen geben, kam sieben Sekunden nach der Weltmeisterin ins Ziel und verlor fast noch Silber: Zeitgleich mit Kiplagat holte die Amerikanerin Amy Cragg Bronze.

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