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IAAF erteilt nur drei Russen internationales Startrecht

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat nur drei russischen Leichtathleten das internationale Startrecht als neutrale Athleten erteilt. Foto: Sebastien Nogier

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat nur drei russischen Leichtathleten das internationale Startrecht als neutrale Athleten erteilt. Foto: Sebastien Nogier

Angelina Sidorowa (Stabhochsprung) und Kristina Siwkowa (Sprint) können nun an den Hallen-Europameisterschaften im März in Belgrad, teilte die IAAF mit. Als dritter Athlet erhielt Aleksei Sokirkij (Hammerwurf) ein Genehmigung für internationale Wettkämpfe.

Insgesamt hatten 48 Russen das Sonderstartrecht beantragt. Dass nur drei Anträge akzeptiert wurden, ist deshalb unerwartet. Sechs weitere Anträge bleiben laut IAAF-Angaben bestehen und viele andere werden weiterhin geprüft. Die bereits im vergangenen Jahr erteilten Startrechte für Whistleblowerin und 800-Meter-Läuferin Julia Stepanowa und für die in den USA lebende Weitspringerin Darja Klischina, die bereits an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilgenommen hatte, bleiben bestehen.

Nach der Suspendierung des russischen Leichtathletik-Verbandes wegen systematischen Dopings hatte die IAAF die Möglichkeit geschaffen, dass Sportler des Landes individuell das internationale Startrecht beantragen dürfen. Sie müssen nachweisen, dass sie an einem unabhängigen Anti-Doping-Testprogramm teilnehmen. In einem von der IAAF eingerichteten Testpool sind mehr als 60 Athleten aus Russland erfasst.

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