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Olympiasieger Mo Farah hat Doping-Verdächtigungen satt

Langstreckenläufer Mo Farah sieht sich Doping-Verdächtigungen ausgesetzt. Foto: Bernd Thissen

Langstreckenläufer Mo Farah sieht sich Doping-Verdächtigungen ausgesetzt. Foto: Bernd Thissen

Vorausgegangen war ein Zeitungsbericht, wonach Salazar bei der US-Anti-Doping-Agentur USADA weiter im Fokus stehen soll. Laut «Sunday Times» habe der US-Coach bei seinen Athleten rezeptpflichtige Medikamente missbraucht und verbotene Infusionen zur Leistungssteigerung angewendet.

«Ich bin ein sauberer Athlet, der niemals die Regeln in Bezug auf Substanzen, Methoden oder Dosierungen gebrochen hat», betonte Farah, der sowohl 2012 in London als auch 2016 in Rio Doppel-Olympiasieger über 5000 und 10 000 Meter geworden war. Es sei frustrierend, «dass Teile der Medien, trotz klarer Fakten, versuchen, mich weiterhin mit Vorwürfen des Drogenmissbrauchs in Zusammenhang zu bringen».

Bereits im Jahr 2015 waren Salazar und dessen Trainingsgruppe «Nike Oregon Projekt» - und damit indirekt auch Farah - ins Zentrum von Doping-Anschuldigungen gerückt. US-Coach Salazar wurde in einer BBC-Reportage vorgeworfen, in seiner Gruppe schon seit Jahren mit verbotenen Substanzen zu arbeiten. Salazar und Farah haben alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Der britische Leichtathletik-Verband UKA sprach den in Somalia geborenen Olympiasieger im September 2015 von Dopingverdächtigungen wegen seines umstrittenen Trainers frei.

BBC-Bericht zu Salazar und Farah

Bericht "Sunday Times" (Auszug)

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