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Rehm: Kaum noch Hoffnungen auf Doppelstart in London

Markus Rehm würde bei der WM in London gern bei den behinderten und nichtbehinderten Leichtathleten antreten. Foto: Bernd Thissen

Markus Rehm würde bei der WM in London gern bei den behinderten und nichtbehinderten Leichtathleten antreten. Foto: Bernd Thissen

«Wir haben mehrfach Kontakt zur IAAF (Leichtathletik-Weltverband, d. Red.) aufgenommen, aber es gestaltet sich schwierig», sagte Prothesen-Springer Rehm der Deutschen Presse-Agentur: «Es wird immer weiter rausgezögert, ob mutwillig weiß ich nicht. Aber es ist schade, weil es bei den deutschen Meisterschaften auch funktioniert.»

Dort legte der dreimalige Paralympicssieger und Weltrekordler in Erfurt mit 8,19 Metern außer Konkurrenz den weitesten Sprung hin. Seit Jahren kämpft der Leverkusener vergeblich darum, auch bei internationalen Meisterschaften zumindest in getrennter Wertung starten zu dürfen. «Vielleicht würde es auf einem anderen Weg schneller gehen, aber das ist nicht meine Art», sagte der 28-Jährige mit Blick auf den Südafrikaner Oscar Pistorius, der einst seinen Start bei Olympia 2012 eingeklagt hatte.

Im Olympiastadion von London finden vom 14. bis 23. Juli die Weltmeisterschaften der Para-Athleten statt. Vom 4. bis 13. August steigt dann die WM der Nichtbehinderten.

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