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Schnupfen und leichtes Fieber: Löw muss sich schonen

Bundestrainer Joachim Löw muss sich wegen eines grippalen Infekts schonen. Foto: Sebastian Gollnow

Bundestrainer Joachim Löw muss sich wegen eines grippalen Infekts schonen. Foto: Sebastian Gollnow

Seinen angeschlagenen Weltmeistern Mesut Özil und Sami Khedira verordnete Joachim Löw für den Showdown in der WM-Qualifikation eine Ruhepause. Jetzt muss der Bundestrainer zumindest vor den Partien in Nordirland und gegen Aserbaidschan auch selber kürzer treten.

Ein grippaler Infekt mit Schnupfen und leichtem Fieber zwang den 57-Jährigen zur Absage seines Auftritts im ZDF-Sportstudio. Auch am Sonntag musste sich Löw noch schonen. Zur Zusammenkunft der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag in Frankfurt kann Löw aber nach derzeitigem Stand anreisen, teilte der DFB am Sonntag auf Anfrage mit.

Im Schnellverfahren mit zwei Trainingstagen will der DFB-Chefcoach dann die Weltmeister-Auswahl auf die Partie am Donnerstag (20.45 Uhr) in Belfast gegen Nordirland vorbereiten. Ein Remis gegen die Briten reicht nach bislang acht Siegen in acht Spielen zum Gruppensieg und damit zur direkten Qualifikation für Russland 2018.

Zum Abschluss der Ausscheidungsrunde trifft die DFB-Elf am kommenden Sonntag in Kaiserslautern noch auf Aserbaidschan. Das Löw-Team hat mit der Maximal-Ausbeute von 24 Punkten fünf Zähler Vorsprung auf Nordirland. Aserbaidschan ist als Dritter mit zehn Punkten schon chancenlos abgeschlagen.

Erstmals seit einem Jahr gehört der lange verletzte Abwehrchef Jérôme Boateng wieder zum DFB-Kader. Auf Özil (Kniereizung) und Khedira (Oberschenkelprobleme) verzichtet Löw beim letzten Doppelspieltag. Verletzt fehlen zudem Kapitän Manuel Neuer, Jonas Hector und Mario Gomez. Unklar war auch vor dem Bundesligaspiel von RB Leipzig beim 1. FC Köln am Sonntag die Verfassung von Angreifer Timo Werner.

Der junge Offensivmann war am Dienstag beim Champions-League-Spiel auswärts gegen Besiktas Istanbul (0:2) wegen Kreislauf- und Atemproblemen nach einer halben Stunde ausgewechselt worden. «Wir wissen noch nicht genau, was es ist», sagte sein Club-Coach Ralph Hasenhüttl. «Er hat noch immer ein bisschen Schwindel.»

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