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Handball-Oberliga: VTZ-Saarpfalz gewinnt gegen Schlusslicht DJK Nordsaar mit 42:32

(2012-02-06 08:20:11)

Die Handballer der VTZ-Saarpfalz haben sich gestern Abend gegen die HSG/DJK Nordsaar nicht mit Ruhm bekleckert. Heraus kam für den Oberliga-Dritten ein Pflichtsieg gegen das Schlusslicht JSG/DJK Nordsaar mit 42:32 (20:13).

Von Werner Kipper


Zweibrücken. Richtige Freude kam gestern Abend in der Westpfalzhalle bei den Oberliga- Handballern der VTZ-Saarpfalz nach dem klaren 42:32 (20:13)-Sieg nicht auf. Vor allem in der Abwehr zeigte der Tabellendritte erhebliche Schwächen. „Unsere Mannschaft hatte gestern Abend nur aus Angriff bestanden“, reklamierte der VTZ-Pressesprecher Dieter Schmidt die Leistung seiner Mannschaft vor 150 Zuschauer. „Das war kein Spiel zum Erwärmen in der kalten Westpfalzhalle“, fuhr er mit seiner Kritik fort. In die gleiche Kerbe hieb auch VTZ-Trainer Andreas Grub, der „die mangelnde Einstellung in der Abwehr, die körperlos und ohne Einsatz agierte“, rügte. Darunter litt auch die Konzentration, wie die 32 Tore gegen ein ersatzgeschwächtes Schlusslicht bewiesen. Hier wurde Routinier Marek Galla vermisst, der wegen einer Achillessehnenreizung pausieren musste.

Zufrieden zeigte sich trotz der Niederlage Gästetrainer Dirk Werkle, der nur zwei Auswechselspieler auf der Ersatzbank hatte, da vier bis fünf Stammspieler verletzt ausgefallen waren. „Kompliment für den Auftritt meiner jungen Mannschaft, die das Bestmögliche daraus gemacht hat und kämpferisch überzeugt hat.“

Trotz der Nachlässigkeiten in der Abwehr war aber der Sieg der Zweibrücker nicht gefährdet. Und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Gastgeber, zumindest was die Abwehrarbeit betraf, den Gegner nicht ernst genommen den Sieg schon vor dem Anpfiff in der Tasche hatten. Die Gastgeber waren immer in der Lage, „eine Schippe draufzulegen“ (Schmidt), wenn der Spielstand etwas enger wurde. Über 6:3, 12:6 und 16:9 setzten sich die Gastgeber kontinuierlich ab, ehe Raimonds Trifanovs den 20:13-Habzeitstand erzielte.

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Auch nach der Pause dominierte die VTZ nach Belieben und über 27:18 (38. Minute) wurde über 34:26 (50.) beim 40:26 durch Andreas Birk der höchste Tore-Abstand erzielt- .„Wenn wir dem Anspruch gerecht werden wollen, um den Titel mitzuspielen, muss künftig in der Abwehr mehr geleistet werden“, lautet die Forderung von Dieter Schmidt.

Alles scheint auf einen Dreikampf um die Meisterschaft und den Drittliga-Aufstieg zwischen dem SV 64, Haßloch und der VTZ hinauszulaufen.

VTZ-Torschützen: Johannes Leffer 9, Thorsten Bas 6, Philip Wiese 5, Raimonds Trifanovs 4, Andreas Birk 4, Dominik Rauch 3, Lukas Styrancak 3, David Biehl 2, Jan Braunhardt 2. wk

 

 
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