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Bubach-Calmesweiler: Drei Verletzte bei Kellerbrand

(2012-03-23 01:54:07)

60 Einsatzkräfte waren vor Ort in Bubach-Calmesweiler, um einen Kellerbrand in der Hirschbergstraße unter Kontrolle zu bekommen. Erst in den frühen Morgenstunden konnte das letzte Glutnest gelöscht werden. Die Polizei sucht noch nach der Ursache.




Ein Kellerbrand hielt die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag in Atem. Foto: FEUERWEHR EPPELBORN
Bubach-Calmesweiler. Durch giftigen Brandrauch wurden in der Nacht zu Sonntag drei Menschen bei einem Brand in Bubach-Calmesweiler verletzt. Es war kurz vor vier Uhr morgens, als die Bewohnerin des Einfamilienhauses in der Hirschbergstraße wach wurde und den Brandrauch im gesamten Gebäude bemerkte. Sie konnte noch rechtzeitig ihren Ehemann und ihre 16-jährige Tochter warnen. Gemeinsam mit dem Hund gelang der Familie die Flucht durch das bereits stark verrauchte Haus. Dennoch erlitten sie dabei eine gefährliche Rauchgasvergiftung. Sie wurden vor Ort von einem Notarzt versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Dies teilte der Pressesprecher der Feuerwehr Eppelborn auf Anfrage der SZ mit.

Um 4.53 Uhr erreichte der Notruf die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bubach-Calmesweiler, Eppelborn und Macherbach. Für die Einsatzkräfte, die als erstes vor Ort waren, war die Lage zunächst sehr unübersichtlich. Dichter Rauch drang aus allen Fenstern des Hauses. Der Einsatzleiter der Bubacher Wehr, Wolfgang Braun alarmierte sofort die Drehleiter der Feuerwehr Illingen zur Verstärkung nach. Mit dem Rettungsgerät konnten sich die Einsatzkräfte schnell Zutritt in die obere Etage des Hauses verschaffen.

Nach einer umfangreichen Erkundung konnten die Wehrleute den eigentlichen Brandherd im Heizungskeller des Hauses ausfindig machen. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten konnte der Angriffstrupp der Wehr das Feuer schnell mit einem C-Rohr ablöschen.

Dennoch brauchten die Einsatzkräfte noch bis in die frühen Morgenstunden, bis auch das letzte Glutnest gelöscht war und „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Die Einsatzkräfte mussten hierzu den ganzen Keller leerräumen. Durch die starke Hitze während des Brandes schmolzen die Wasserleitungen im Keller. Auch die Stromversorgungsanlagen des Hauses wurden durch den Brand zerstört. Das Löschwasser, das über die Straße floss, gefror schlagartig und verwandelte die Straße in eine gefährliche Rutschbahn. Durch das Feuer und die Rückstände des Brandrauchs ist das Gebäude derzeit unbewohnbar. Die Feuerwehren der Gemeinde Eppelborn waren mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Die Ursache für das Feuer wird noch von der Polizei ermittelt. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im hohen fünfstelligen Bereich. ard

 

 
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