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Bund der Steuerzahler rügt Gondwana-Park

(2009-10-15 14:07:44)

Vorwurf: Steuerverschwendung!




Jedes Jahr erfasst der Bund der Steuerzahler in seinem "Schwarzbuch“ Fälle von Steuerverschwendung. Diesmal wieder mit dabei: Das Saarland.

Godwana-Park im Saarland
Urzeit-Sauriers steht im Gondwana-Park in Landsweiler-Reden. Laut Bund der Steuerzahler hätte das Geld, was die öffentliche Hand für den Urzeitpark ausgegeben hatte, anderswo besser investiert gewesen. Foto: Becker & Bredel (dpa)
Ein Dorn im Auge ist dem Verein diesmal der "Gondwana“-Park in Landsweiler-Reden. Es wird kritisiert, dass der Landkreis Neunkirchen für das renovierte Verwaltungsgebäude jährlich 1,24 Millionen Euro Miete bezahlt. Bei 25 Jahren Mietzeit werden mehr als 30 Millionen Euro an den Investor gezahlt worden sein, der selbst aber "lediglich“ 10 Millionen Euro Renovierungskosten hatte. Fazit im "Schwarzbuch“: Hätte das Land die Sanierung selbst übernommen, hätte der Steuerzahler weniger für das Projekt blechen müssen. Außerdem wurde der Dinopark mit 3,7 Millionen Euro gefördert, die Infrastruktur verschlang weitere fünf Millionen.

Wegen Pfusch am Bau der Kindertagesstätte Trimmelter Hof musste die Stadt Trier in 20 Monaten buchstäblich eine Million Euro in den Sand setzen. Die Kita wurde nämlich nicht auf Sand, sondern mit zu viel Holz errichtet. Besonders schlimm: Mängel wie Schimmel, nicht abgedichtete Fugen und falsche Baumaterialien wurden bei der Bauabnahme einfach übersehen. Erst zehn Jahre später, als die Kita vom Gesundheitsamt gesperrt und keine Gewährleistung mehr bestand, musste die Stadt für die Sanierung selbst aufkommen. 

 

 
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