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FCK: Noch zwei Spiele bis zur Winterpause
(2011-12-18 15:34:30)
Kaiserslautern. Es ist auf den ersten Blick eine seltsame Situation. Zwei Punkte hat der 1.?FC Kaiserslautern aus den vergangenen drei Partien mitnehmen können. Und trotzdem gilt es, den Trend am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Hannover 96 zu bestätigen. Insbesondere das 1:1 bei Borussia Dortmund vom vergangenen Sonntag macht Mut. „Wir hatten zwar Glück, aber das muss man sich auch erarbeiten“, findet Alexander Bugera. Der 33-Jährige hat sich hinten links wieder festgespielt, obwohl er noch zu Saisonbeginn kaum mehr als ein Kaderfüller zu sein schien: „Es hat mich natürlich tierisch gefreut, den Einsatz bekommen zu haben. Und es waren ja auch einige gute Auftritte bis zum 0:1 in Nürnberg.“ Dieses Spiel mit der schlechtesten Saisonleistung gilt dem FCK immer noch als warnendes Beispiel.
„Gefühlter Sieg“ in Dortmund
Die folgenden Auftritte über das 1:1 gegen Hertha BSC bis zu diesem 1:1 beim deutschen Meister wirkten da um Welten besser, auch, wenn es nur bei den Unentschieden geblieben war. „Ich habe in der Saison neun Pflichtspiele gemacht. Wir haben zwar nur zwei verloren, aber auch nur zwei gewonnen“, sagt Bugera. Es fehlt der letzte Schritt, sich selbst für die guten Leistungen, nicht nur gefühlt, sondern auch effektiv zu belohnen. Das gilt selbst für das 1:1 in Dortmund, wo es allenthalben Lob für den FCK gab. „Es war ein gefühlter Sieg, aber es war kein Sieg“, betont Trainer Marco Kurz: „Wir hatten gute Momente nach vorne. Diese Momente müssen wir noch besser zu Ende spielen.“ Und endlich mehr Tore schießen.
Zwei Spiele bleiben noch, um auch tabellarisch gefestigter in die Winterpause zu gehen. Vor allem zuhause, wo der FCK erst acht seiner 15 Punkte holen konnte – so wenig wie keine andere Mannschaft der Liga. „Jeder will das Spiel gewinnen. Aber da besteht dann auch die Gefahr, dass da Druck entsteht“, erklärt Bugera. Doch ein Sieg gegen die Hannoveraner, bei deren schnellem Umschalten bei Ballbesitz der FCK vorsichtig sein muss, würde sowohl die Bundesliga-Situation, als auch die Stimmung vor dem letzten Spiel des Jahres, im DFB-Pokal bei Hertha BSC, deutlich verbessern. „Wir wissen, dass wir mehr Rückmeldung geben müssen. Sollte uns das gelingen, wird man mit einem besseren Gefühl nach Berlin fahren“, sagt Kurz.
Es mögen zwei unterschiedliche Spiele sein in zwei unterschiedlichen Wettbewerben. Aber ganz getrennt sind sie doch nicht zu betrachten. Denn mit einem Sieg gegen Hannover wäre ein Nicht-Abstiegsplatz sicher. Und die Ausgangssituation gegen Berlin angenehmer.
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