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FCK-Trainer Marco Kurz will wieder gewinnen

(2012-02-03 15:13:38)

Seine schwarze Serie mit neun Spielen ohne ein Erfolgserlebnis in der Fußball-Bundesliga will der 1. FC Kaiserslautern mit einem Heimerfolg gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten 1. FC Köln beenden.




Marco Kurz FCK Kaiserslautern Fußball
FCK-Trainer Marco Kurz. Foto: dpa (Symbolfoto)

"Wir brauchen im Abstiegskampf Siege", sagt Trainer Marco Kurz. Die Situation der Pfälzer vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr) sieht er nach eigenen Worten trotzdem "ganz entspannt: Ich hake alles schnell ab und kann weiterhin gut schlafen."

Dass beim 1. FC Köln der in der Vorrunde mit 15 Toren - so viele erzielte Lautern bisher insgesamt - überragende Nationalspieler Lukas Podolski verletzt fehlt, spielt in den Überlegungen von Kurz keine Rolle: "Wir müssen unsere eigene Leistung abrufen und nicht auf den Gegner schauen", sagte er am Freitag.

Gegen Köln habe seine Mannschaft auch schon gute Spiele abgeliefert, wenn Podolski dabei war. Gegen keinen anderen Verein feierte der FCK so viele Siege (35) und erzielte so viele Tore (141). Der letzte Kölner Erfolg liegt über 22 Jahre zurück - am 16. Dezember 1989 gewannen die Rheinländer auf dem Betzenberg 2:1.

Die «Roten Teufel» können nun mit einem Sieg ihre Negativbilanz zu Hause ausgleichen und Köln überholen. Im ersten Heimspiel nach der Winterpause wird das Team von Kurz mit einer erneuerten Mannschaft antreten: Die fünf Neuzugänge Anthar Yahia, Ariel Borysiuk, Sandro Wagner, Nicolai Jörgensen und Jakub Swierczok werden wohl alle im Kader, wenn nicht sogar in der Anfangsformation stehen.

«Ich bin voll motiviert und werde alles geben, damit wir gewinnen», sagte Angreifer Wagner und versprach: «Wir gehen schon von Beginn an voll zur Sache, um dieses Ziel zu erreichen.» Fehlen werden bei den Lauterern weiterhin Pierre De Wit wegen einer schweren Erkältung und der verletzte Dorge Kouemaha. Dagegen ist der Israeli Itay Shechter nach seiner Rotsperre wieder dabei. "Er hat im Training mächtig Gas gegeben", lobte Kurz. dpa/lrs

 

 
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