Simone Peter soll Saar-Umweltministerin werden

Veröffentlicht: Freitag, 30. Oktober 2009, 09:45 Uhr

Teilen und Bewerten

Heute Abend fällt die Entscheidung

Foto:
Saarbrücken. Am heutigen Abend wird sich der Landesvorstand der saarländischen Grünen nach aller Voraussicht auf Simone Peter (43) als künftige saarländische Umweltministerin festlegen. Dies kristallisierte sich im Verlauf des gestrigen Tages heraus, nachdem bereits mehrere Kandidatinnen im Gespräch waren, die aber nicht zum Zuge kamen.

Simone Peter ist am 3. Dezember 1965 als Tochter von Brunhilde Peter geboren, die in der SPD-geführten Landesregierung unter Ministerpräsident Oskar Lafontaine den Bereich Arbeit und Soziales betreut hatte. Ihre Tochter Simone hat in Biologie zum Thema Gewässerökologie ihren Doktor gemacht und später die von der Bundesregierung unterstützte Agentur für erneuerbare Energien aufgebaut, die sie bis zur Geburt ihres Sohnes vor drei Jahren leitete. Seither ist sie in der Agentur, für die Klaus Töpfer die Schirmherrschaft übernommen hat, als Projektmanagerin tätig. Simone Peter war seit Jahren bei den saarländischen Grünen aktiv, leitete bereits den Bezirksverband Saarbrücken-Mitte und hatte unter anderem auf herausgehobener Position für den Landtag im Jahr 1999 kandidiert.

Bevor sich der Vorstand der Saar-Grünen auf Simone Peter festlegte, war auch die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ulrike Höfken als saarländische Umweltministerin im Gespräch. Sie gehört seit einigen Jahren dem Bundestag an und hat sich als Agraringenieurin in Rheinland-Pfalz einen Namen gemacht. Als sie gestern von unserer Zeitung darauf angesprochen wurde, ob sie in Kürze für die Umweltpolitik im Saarland verantwortlich zeichnen werde, sagte sie: "Nein, dieses Thema steht nicht mehr zur Diskussion; ich werde von Rheinland-Pfalz aus die Umweltpolitik kräftig unterstützen. Ich war im Saarland im Gespräch, aber das ist vorbei."


Bitte beachten Sie unsere "Hausordnung" für ein angenehmes Miteinander.
Die Online-Redaktion der Saarbruecker Zeitung behält sich das Recht vor, Kommentare ohne Vorankündigung zu entfernen, wenn sie gegen unsere Kommentar-Richtlinien verstoßen. Bei Fragen beachten Sie unsere FAQ (Links auf SZ-Seite).

Disqus ist ein Serviceangebot eines Drittanbieters, Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen



comments powered by Disqus


AUCH INTERESSANT


  • Saarland vermietet Gefängnis-Zellen

    Hessen und Baden-Württemberg werden im rheinland-pfälzischen Abschiebegefängnis vorerst Untermieter des Saarlandes, das Zellen aus seinem Kontingent abtritt. Das Land spart so eine Million Euro.
  • Menschenmenge Menschen Demografischer Wandel: Saarbrückens Einwohnerzahl schrumpft

    Da hilft auch nicht der große Zuzug von Ausländern in die größte Stadt des Saarlands. Sie verliert weiter Einwohner. Schuld ist der demografische Wandel. Es werden zu wenige Kinder geboren. Mittlerweile haben rund ein Viertel der Einwohner Saarbrückens einen Migrationshintergrund.
  • Prostitution Prostituierte Hure Nutte Huren NUtten Rotlicht Prostituierte im Saarland sehnen sich nach neuem Gesetz

    Das Rotlicht-Milieu ist eine Schattenwelt. Die große Koalition in Berlin will mit einem neuen Prostitutionsgesetz Licht in das Dunkel bringen. Zwar sind einige Punkte noch strittig, aber die Vorschläge finden schon jetzt Zustimmung bei Betroffenen. Für sie wäre es ein Lichtblick.
  • Ferien im Saarland: Das lockt Urlauber von außerhalb

    Sommerzeit, Urlaubszeit, die Mitteleuropäer zieht es in die Welt, Hauptsache weit weg. Tatsächlich? Nicht ganz. Auch das Saarland ist bei Touristen beliebt. Doch was zieht diese Urlauber eigentlich her?
finerio.de | Restaurants im Saarland

Info Linktipps
Anzeige