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Anschlag auf ICE-Strecke bei Homburg? Polizei ermittelt mit Großaufgebot

(2010-03-03 19:38:05)

Baumstamm lag auf den Gleisen...




Foto: dpa
Ein Vorfall bei Homburg auf der ICE-Strecke Saarbrücken-Frankfurt hält die Bundespolizei in Atem. Am Dienstagabend fuhr eine Regionalbahn bei Homburg in einen Baumstamm, der auf das Gleis gelegt worden war.

Von SZ-Redakteur Michael Jungmann


Saarbrücken. 
Bundespolizeiinspektion Bexbach ermittelt mit einem Großaufgebot wegen eines möglichen Anschlages auf die ICE-Strecke zwischen Saarbrücken und Frankfurt. Zusätzliche Einsatzkräfte wurden nach Informationen unserer Zeitung gestern ins Saarland gerufen. Von einem Hubschrauber aus wurde die viel befahrene Bahnlinie zeitweise überwacht. Karsten Eberhard, Pressesprecher der Bundespolizei, erklärte auf SZ-Anfrage: „Wir ermitteln wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.“

Der Grund für den Großeinsatz:


Am Dienstagabend gegen 21.55 Uhr fuhr eine Regionalbahn, die von Trier nach Homburg unterwegs war, zwischen St. Ingbert-Rohrbach und Homburg bei Streckenkilometer 25,2 auf einen Baumstamm, der vermutlich gezielt in die Gleise gelegt wurde.

Ein Bahnsprecher bestätigte der Saarbrücker Zeitung den Vorfall. Der Lokführer habe das Hindernis erkannt, eine Notbremsung eingeleitet. Der Zug sei dann mit geringem Tempo gegen den Stamm gefahren und auf den Gleisen zum Stehen gekommen. Verletzte habe es nicht gegeben. Wie viele Fahrgäste im Zug waren, konnte der Bahn-Sprecher nicht sagen.

Die Zugreisenden seien mit Taxen weiter nach Homburg gebracht worden. Die Regionalbahn wurde abgeschleppt zum Homburger bahnhof. Erst, wenn der Zug von Spezialisten überprüft worden ist, kann die Bahn mitteilen, ob und welcher Sachschaden entstanden ist.
Die Strecke war zeitweise gesperrt


 

 
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