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1. FC Köln ist am Sonntag zu Gast beim FCK
(2012-02-04 11:37:41)
Neun Spiele in Folge hat der Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern nicht mehr gewinnen können. Die sieben Unentschieden darunter haben kaum weitergeholfen. Gegen den 1. FC Köln müssen Punkte her.
Von SZ-Mitarbeiter Janek Böffel
Neun Spiele in Folge hat der 1. FC Kaiserslautern nicht mehr gewinnen können. Die sieben Unentschieden darunter haben kaum weitergeholfen. Gegen den 1. FC Köln müssen Punkte her.
Und dabei sollte es keine Rolle spielen, dass sich beim 1. FC Köln alles auf einen konzentriert, der nicht dabei ist: Lukas Podolski – Zentrum des fußballerischen und medialen Kölner Kosmos, fällt mit einem Bänderanriss im linken Fuß für sechs Wochen aus. Genug Grund für Kaiserslautern zu frohlocken, hat der Nationalspieler mit 15 Toren doch so oft getroffen wie der gesamte FCK-Kader. Doch Trainer Marco Kurz will Podolskis Ausfall nicht überbewerten. Schließlich hatte der FCK beim Hinspiel gegen Köln mit Podolski 1:1 gespielt. Kurz hat andere Probleme: „Wenn du die eigene Leistung nicht abrufst, ist es egal, wer auf der anderen Seite spielt.“ Spannender wird eh die Frage sein, wie sich die eigenen Spieler verhalten, vor allem die Neuzugänge. Fünf Neuzugängen stehen acht Abgänge gegenüber. Was nicht nur die individuelle Qualität verbessern sollte, sondern auch die Situation im Kader, wie Kurz betont: „Wir brauchen Spieler, die hungrig sind und die eine seriöse Perspektive haben im kleineren Kader.“ Es arbeitet sich in einer kleineren Gruppe einfacher. Und die gestiegene Qualität durch die Neuzugänge soll sich bald bemerkbar machen.
Mittelfeldspieler Ariel Borysiuk – erst sicher beim FCK, dann sicher beim FC Brügge, jetzt doch beim FCK – ist laut Kurz eine große Option. Nicht nur für den Kader, auch für die Startelf. Ohnehin erhoffen sie sich beim FCK viel von dem 20-jährigen Polen von Legia Warschau, sonst hätten sie wohl kaum bei dessen Wechseltheater mitgespielt. „Das ist ein Spieler, den wir so nicht haben und der den nächsten Schritt bedeuten kann“, sagt Kurz. Der nächste Schritt muss allerdings nach neun sieglosen Spielen in Folge auf dem Platz erfolgen, mit oder ohne Borysiuk.
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