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Der FCK ist praktisch gerettet

(2012-01-25 16:51:01)

Rein rechnerisch kann der 1. FC Kaiserslautern in den letzten beiden Saisonspielen noch auf Relegationsplatz 16 zurückfallen. Doch das ist unwahrscheinlich: Der Klassenverbleib ist mit 40 Punkten eigentlich perfekt.

Von SZ-Mitarbeiter Janek Böffel


Kaiserslautern FCK
Foto: dpa
Kaiserslautern.
Allzu weit wollte sich niemand aus dem Fenster lehnen. Schließlich, so dachten sie vermutlich, könnte dieses Fenster noch irgendwie hinter ihnen zufallen. Wer aber im Kabinengang in die Gesichter der Spieler schaute und die Herzlichkeit sah, mit der da abgeklatscht und umarmt wurde, der wusste, dass dem 1. FC Kaiserslautern mit diesem 2:0 am späten Freitagabend gegen Schlusslicht FC St. Pauli der Verbleib in der Fußball-Bundesliga nicht mehr zu nehmen sein wird. Schön allerdings war es zuvor nicht unbedingt.

„Wir waren heute nicht die bessere Mannschaft, aber wir haben gewonnen“, stellte FCK-Trainer Marco Kurz fest. Es war ein Spiel, das sinnbildlich für die vergangenen Wochen stand. Da hatte die Mannschaft meistens deutlich besser gespielt, vor allem aber war – und das war die Parallele zum Spiel gegen St. Pauli – das Zeitgefühl exzellent. Wenn die Mannschaft gefordert war, brachte sie Leistung. Oder eben Tore.

„Wir haben alle ,Big-point’-Spiele gewonnen – trotz unserer unerfahrenen Mannschaft“, sagte Mittelfeldspieler Christian Tiffert. Die Mannschaft, die vor der Saison eine Hand voll Erstliga-Spiele bestritten hatte, war stärker, als viele erwartet hatten.

 

 
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