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Masseret: Cattenom vom Netz, wenn Stresstest nicht bestanden
(2011-05-21 01:55:38)
Luxemburgs Premierminister Juncker hat am Mittwoch in Metz nach einem Treffen von Spitzenpolitikern der Großregion vor dem Risiko durch Atomkraft gewarnt. Ministerpräsident Müller war nach den Verhandlungen enttäuscht.
Von SZ-Redakteur Patrick Griesser
Metz.Wird es was mit der Resolution oder wird es nichts? Diese Frage wurde am Mittwoch im großen Saal der Präfektur in Metz immer häufiger gestellt, je länger die Spitzenpolitiker aus Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Belgien hinter verschlossenen Türen um eine gemeinsame Erklärung zur Überprüfung des Atomkraftwerks im lothringischen Cattenom rangen.
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Die gemeinsame Entschließung kam schließlich mit mehr als einer dreiviertel Stunde Verspätung. Der lothringische Regionalratspräsident Jean-Piere Masseret erläuterte, dass Cattenom vom Netz gehen werde, wenn es den Stresstest der Europäische Atomsicherheitsregulierungsgruppe (ENSREG) nicht bestehen sollte. Abgesichert wurde dies im Resolutionstext mit dem Hinweis auf die Position des französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy – in Europa ist Energiepolitik Sache der Nationalstaaten. Zudem wurde eine verbesserte Informationspolitik in der Großregion und eine engere Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz vereinbart.
Ministerpräsident Peter Müller (CDU), Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker und die Umweltministerin aus Rheinland-Pfalz, Margit Conrad (SPD), hatten sich für weitere Schritte ausgesprochen.
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