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Saar-Nanofirmen: Gewinn und hoher Verlust

(2010-10-22 13:57:15)

Die Firma Nanogate ist gut durch das Jahr 2008 gekommen. Die Investitionen sind um 50 Prozent gestiegen. Die Firma ItN Nanovation muss allerdings weiter Verluste hinnehmen.




Foto: nanogate
 Saarbrücken.
In der Nanotechnologie, einer Branche, die sich mit Teilchen von der Größe eines Millionstel Millimeters und ihren wundersamen Eigenschaften beschäftigt, liegen Freude und Leid nahe beieinander. Für die größte saarländische Firma, die in Göttelborn ansässige Nanogate AG, war das Geschäftsjahr 2008 „ein Superjahr“, sagt Vorstandschef Ralf Zastrau. Das Unternehmen habe vier Millionen Euro investiert und damit die Investitionen noch einmal „um 50 Prozent erhöht“. Die Zahl der Mitarbeiter sei um ein Drittel auf knapp 80 Frauen und Männer gestiegen.
 
Der Konzernumsatz des börsennotierten Unternehmens ist 2008 um knapp 17 Prozent auf rund 12,2 Millionen Euro gewachsen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) ist gegenüber 2007 von 1,5 Millionen Euro auf 1,1 Millionen Euro zurückgegangen. „Hier schlagen sich unsere Aufwendungen für die Entwicklung neuer Produkte und für die Markterkundung – vor allem im Ausland – nieder“, begründete Zastrau diese Entwicklung. Trotz der hohen Investitionen verfüge das Unternehmen immer noch über ausreichend liquide Mittel in Höhe von 8,5 Millionen Euro (Vorjahr 12,4 Millionen Euro).

Der Aktienkurs kletterte binnen eines Monats von acht auf mehr als zehn Euro. Neuestes Nanogate-Produkt ist die Textil-Beschichtung der Sitze im neuen Opel Insignia. Dadurch wird unter anderem erreicht, dass keine Flüssigkeit in die Sitze eindringen kann, sie schwer entflammbar und atmungsaktiv sind.

 

 
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