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Calypso bekommt neuen Pächter

(2012-05-10 13:19:40)

Zehn Jahre nach der Eröffnung des Calypso-Bads tauscht die Stadt den Pächter aus. Der neue Pächter werde in das Bad investieren, um es attraktiver zu machen, hofft Bürgermeister Ralf Latz.

Von SZ-Redakteur Martin Rolshausen


Schwimmbad Freibad
Das Calypso gehört einer städtischen Tochterfirma. Foto: Daniel Karmann (Symbolfoto)
Saarbrücken.
„Erlebnisbad“ nennt sich das Calypso im Deutschmühlental. „Spaßbad“ wird es auch genannt. Spaß und Erlebnisse gibt es zurzeit nicht nur im Wasser, auf den Rutschen und in den Saunen des Bades, sondern auch hinter den Kulissen. Die „S & S Spaßbad Saarbrücken GmbH“, die das Calypso seit seiner Eröffnung im Oktober 2001 betreibt, muss grade erleben, dass sie ausgebotet wird. Und Saarbrückens Bürgermeister und Finanzdezernent Ralf Latz (Foto: Maurer) hat zumindest an einer Sache dabei Spaß: Die Stadt profitiert finanziell davon, dass sie einen neuen Pächter gefunden hat.

Bisher hat die Stadt, deren Tochterunternehmen KBS das Bad gehört, in etwa so viel Pacht kassiert, wie sie Zuschüsse für Schul- und Vereinsschwimmen an den Betreiber überwiesen hat: knapp 800?000 Euro im Jahr. Der Vertrag mit dem neuen Betreiber, der in der Nähe von München ansässigen „Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen mbh & Co. KG“ (GMF), sieht vor, dass die Stadt pro Jahr 300?000 Euro Gewinn macht.
Für damals 48 Millionen Mark (rund 24 Millionen Euro) hat die Stadt das Bad an der Stelle, an der das Deutschmühlenbad zuvor abgerissen worden war, bauen lassen. Der Großteil des Geldes kam aus einem Geschäft mit dem niederländischen Parkhauskonzern Q-Park. 1999 hat der Stadtrat einem Pachtvertrag für die städtischen Parplätze und Parkhäuser Q-Park zugestimmt.

 

 
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