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Schifferstraße soll schicke Passage werden
(2012-04-11 13:41:58)
Die Verwaltung will die Schifferstraße ab September in eine schicke Passage zwischen der Berliner Promenade und der Bahnhofstraße verwandeln. Dagegen sucht die Stadt noch einen Investor für das Nachbargrundstück, auf dem früher das Drescherhaus stand.
Von SZ-Redakteur Markus Saeftel
Die Schifferstraße soll ab September in eine schicke Passage zwischen der Berliner Promenade und der Bahnhofstraße verwandelt werden. Hier im Bild: Die Baustelle an der Berliner Promenade im Juli 2011.
Im September will die Stadt damit beginnen, die Schifferstraße auf das Niveau der Bahnhofstraße anzuheben. Dafür werde eine Stahlbetondecke über die Schifferstraße gebaut. Somit sollen auch Behinderte künftig bequem von der Berliner Promenade die Bahnhofstraße erreichen. In der Vorlage zur Stadtratssitzung steht außerdem, dass die Verwaltung einen hell-beigen Belag verlegen will – denselben wie auf dem Promenadensteg und auf dem Platz vor dem Saarcenter, dem künftigen Rabbiner-Rülf-Platz. Der Belag ist nach Angaben der Verwaltung pflegeleicht und für die Berliner Promenade gut geeignet. Ein schickes Glasdach soll 3,70 Meter in die Bahnhofstraße ragen und ein echter Hingucker werden. Bauzeit: Februar bis Mai 2013. In der Schifferstraße wird Platz für Gastronomie sowie für Stühle und Tische im Freien sein, teilt die Stadt mit.
Der erste Bauabschnitt kostet rund drei Millionen Euro. Darin sind die Kosten für den Abriss des Drescherhauses enthalten. Der gesamte Umbau der Berliner Promenade ist Teil des Großprojekts „Stadtmitte am Fluss“ und kostet rund 26 Millionen Euro. Die Finanzierung ist gesichert, erklärte Stadtpressesprecher Thomas Blug am Freitag. Wie viel der zweite Bauabschnitt kostet, steht aber noch nicht fest. Dann soll der Bereich zwischen dem Neubau auf dem Drescher-Grundstück und der überdachten Passage gestaltet werden. Doch wer auf dem Grundstück baut, steht noch nicht fest. Das Drescherhaus hat die Stadt abreißen lassen. Sie ist Eigentümerin des Grundstücks, sagte Blug. Die städtische Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) mbH erarbeite derzeit eine Machbarkeitsstudie für das Drescher-Grundstück. Weil es in einem Sanierungsgebiet liegt, habe die Stadt das Grundstück nicht ausgeschrieben, sondern die GIU könnte es zu einem Preis, den der Gutachterausschuss bestimmt hat, kaufen. Aber auch ein privater Investor könnte zum Zug kommen. Wer am Ende den Zuschlag erhält, entscheide der Stadtrat, meinte Blug. Zu den aktuellen Bauarbeiten an der Berliner Promenade sagte er: „Die Uferzone und die obere Berliner Promenade werden zum Saar-Spektakel fertig.“ Anschließend werde unter anderem der Rabbiner-Rülf-Platz umgebaut.
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