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Drohen im Saarland Klinik-Schließungen?

(2009-05-09 13:31:06)

Die Krankenhäuser müssen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Das war eines der Ergebnisse einer Expertenrunde zur Zukunft der Kliniklandschaft.




Foto: Gero Breloer (dpa)
 Saarbrücken.
Fast jedes dritte Krankenhaus in Deutschland steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Und auch im Saarland, das mit 24 Krankenhäusern und 6515 Betten auf eine Million Einwohner laut Statistik überdurchschnittlich gut versorgt ist, drohen in den nächsten Jahren kostenbedingt Stations- und Klinikschließungen. Das ergab eine Expertendiskussion des Gesundheitsforums Saar in Saarbrücken. Es ging um die spannende Frage: „Wie viele Krankenhäuser braucht das Saarland?“.

Gesundheitsminister Professor Gerhard Vigener (CDU) wollte sich von Moderator Andreas Kindel auf keine Zahl festnageln lassen. Die Landesregierung werde ein externes Gutachten in Auftrag geben, auf dessen Grundlage bis Mitte nächsten Jahres ein neuer Krankenhausplan für die Zeit ab 2011 vorbereitet werde. „Früher hieß es, der Saarländer müsse vom First seines Hauses das nächste Krankenhaus sehen können. Das geht nicht mehr“, sagte AOK-Landeschef Bruno Krüger. Die AOK spricht von „erheblichen Überkapazitäten im Saarland“ hinsichtlich Bettenzahl, Kosten und Fallzahlen in Krankenhäusern. Auch die Leiterin der Techniker-Krankenkasse, Ursel Schmill, meinte: „Wir haben kein Schlaraffenland, dass jeder sein Krankenhaus hat.“

 

 
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