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Kraftwerk Ensdorf: Noch keine Zusage von RWE-Chef Großmann
(2011-02-11 08:16:39)
RWE-Chef Jürgen Großmann will zur Zukunft des Kraftwerks in Ensdorf keine Aussage machen. Gegenüber der Belegschaft hatte sich Großmann zuvor nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi für eine "saarländische Lösung" stark gemacht.
Saarlouis. RWE-Chef Jürgen Großmann will zur Zukunft des Kraftwerks in Ensdorf keine Aussage machen. "Wir sind vertragstreu bis 2012", sagte Großmann gestern Abend bei einem Besuch im Saarland. Wie es weitergehe, werde geprüft. Gegenüber der Belegschaft hatte sich Großmann zuvor nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi für eine "saarländische Lösung" stark gemacht. Umweltministerin Simone Peter (Grüne) wertete das als positives Signal für einen Weiterbetrieb. Kommunale Anteilseigner könnten so ihre Kräfte bündeln.
VSE-Chef Tim Hartmann sagte, dass man für Ensdorf auf der Suche nach einem Partner sei. Dass die VSE das Kraftwerk alleine betreibe, diese Frage stelle sich derzeit nicht. RWE und VSE besitzen jeweils einen der beiden Blöcke des Ensdorfer Kraftwerks.
Zur Frage, ob RWE in Ensdorf möglicherweise das Licht ausknipsen werde, sagte Großmann: "Wir wollten in Ensdorf das Licht anknipsen. Das war nicht gewollt. Jetzt müssen die Saarländer auch die Konsequenzen tragen." Angesichts der umfangreichen Investitionen in neue Energien müsse man an anderer Stelle auch mal schrumpfen. Dabei kritisierte er, dass das ganze Land grüne Energien fordere, "und wenn dann mal ein Kohlekraftwerk schließt, weinen alle Krokodilstränen." jwo
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