Aufmacher
Glücksspiel-Verbot im Internet kostet Saartoto viel Geld
(2010-03-16 20:54:29)
Seit Verbot 1,4 Millionen Euro weniger Umsatz
Zum Thema:
Saarbrücken. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen weiteren Rückgang um 1,1 Prozent oder 1,4 Millionen Euro. Als Ursache wird das seit Anfang 2009 geltende Verbot der Vermittlung von Glücksspielen per Internet genannt. Deshalb blieben nach Unternehmensangaben Einnahmen so genannter gewerblicher Spielvermittler fast komplett aus.
2008 klingelten aus dieser Quelle noch 11,5 Millionen Euro in den Saartoto-Kassen. 2009 waren es gerade noch 400.000 Euro. Deutlich mehr Umsatz (plus acht Prozent) machten dagegen die etwa 360 Annahmestellen der Gesellschaft im Land. Auslöser dafür waren angeblich zwei Super-Jackpots von mehr als 30 Millionen Euro, die im Januar und September ausgespielt wurden.
Das Landes-Sportwettengesetz schreibt vor, dass von jedem Euro, der im Saarland bei Toto und Lotto ausgegeben wird, ein Achtel an den Sport fließt. Für Kultur und Naturschutz sowie Soziales sind weitere Quoten vorgesehen. Unter dem Strich wurden im letzten Jahr 22,6 Millionen (2008: 23,3 Millionen) Abgaben überwiesen. Rund 19,5 Millionen Euro gingen als Lotteriesteuer an den Saar-Fiskus. mju
|
|
Kommentare
ZULETZT KOMMENTIERT
AUCH INTERESSANT
-
Saar-Landessportverband für Toto-Monopol
Mit der Konstruktion des sogenannten „Sport-Achtels“ steht der Landessportverband für das Saarland auf finanziell sicheren Füßen. Doch die Herausforderungen der nächsten Jahre sind gewaltig. -
Mega Lotto-Umsatz: Saarländer sind im Tippfieber
41 Millionen Euro aus dem Saartoto-Umsatz 2011 sind dem Saarland zugutegekommen. Wie die Saarland-Sporttoto GmbH gestern mitteilte, flossen 19 Millionen Euro davon über die Lotteriesteuer direkt in den Landeshaushalt. -
Kälte legt Website des SR lahm
Der strenge Frost hat am Mittwoch die Internetseite des Saarländischen Rundfunks (SR) außer Betrieb gesetzt. Zwischen vier und zehn Uhr verursachten die zweistelligen Minustemperaturen einen Serverausfall bei dem Sender. -
Internet-Betrug: Saarländer muss drei Jahre in Haft
Ein 31-Jähriger Saarländer verkaufte im Internet Waren, die er nicht liefern konnte. Vor Gericht sagte er: „Das Ganze tut mir leid“.




