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1. FCS: Tim Knipping will in die erste Elf

Mannschaftsshooting beim 1. FC Saarbrücken auf dem Trainingsplatz in Saarbrücken. Im Bild: Hintere Reihe (v.l.) Markus Hayer, Pascal Pellowski, Adam Straith, Markus Pazurek, Kevin Maek, Tim Knipping, Marius Laux, Tim Kruse und Marc Lerandy. Mittlere Reihe (v.l.) Heinz Böhmann (Torwart-Trainer), Roland Kuppig (Mannschaftsarzt), Andreas Fellhauer (Co-Trainer), Jürgen Luginger (Trainer), Lukas Kohler, Nicolas Jüllich, Marcel Ziemer, Christian Eggert, Paulo da Palma (Physiotherapeut), Rüdiger Schmidt (Zeugwart), Helmut Schwan (Dopingbeauftragter) und Giovanni Carlino (Schmerz- und Physiotherapeut). Vordere Reihe (v.l.) Sven Sökler, Artur Schneider, Ufuk Özbek, Michael Müller, Enver Marina, Benedikt Fernandez, Yannick Bach, Manuel Stiefler und Serkan Göcer.

Mannschaftsshooting beim 1. FC Saarbrücken auf dem Trainingsplatz in Saarbrücken. Im Bild: Hintere Reihe (v.l.) Markus Hayer, Pascal Pellowski, Adam Straith, Markus Pazurek, Kevin Maek, Tim Knipping, Marius Laux, Tim Kruse und Marc Lerandy. Mittlere Reihe (v.l.) Heinz Böhmann (Torwart-Trainer), Roland Kuppig (Mannschaftsarzt), Andreas Fellhauer (Co-Trainer), Jürgen Luginger (Trainer), Lukas Kohler, Nicolas Jüllich, Marcel Ziemer, Christian Eggert, Paulo da Palma (Physiotherapeut), Rüdiger Schmidt (Zeugwart), Helmut Schwan (Dopingbeauftragter) und Giovanni Carlino (Schmerz- und Physiotherapeut). Vordere Reihe (v.l.) Sven Sökler, Artur Schneider, Ufuk Özbek, Michael Müller, Enver Marina, Benedikt Fernandez, Yannick Bach, Manuel Stiefler und Serkan Göcer.

Beim KSV war Knipping richtig durchgestartet. Als A-Jugendlicher in die 1. Mannschaft befördert, wurde der gebürtige Kasselaner sofort zum Publikumsliebling. „Als Einheimischer identifizieren sich die Fans sehr schnell mit dir“, sagt Knipping, „das war schon klasse“. Trotzdem wollte Tim die nächsten Schritte seiner Entwicklung in Saarbrücken machen – vor allem, aber nicht nur sportlich. „Ich bin zum ersten Mal von zuhause weg, habe meine erste eigene Wohnung, sonst hat Mama alles gemacht“, erzählt der Blondschopf, „ich musste zum ersten Mal selbst kochen. Da gab es am Anfang viel aus dem Backofen. Mittlerweile bekomme ich Reis, Nudeln und Fleisch ganz gut hin.“ Doch Mama muss auch heute noch ab und zu in der Küche als „Telefonjoker“ herhalten, sportlich ist der Papa einer der wichtigsten Berater des Neu-Saarbrückers. „Er ist bei der Bundeswehr. Von ihm habe ich die Disziplin und Einstellung. Er sagt mir auch immer, dass ich geduldig auf meine Chance hinarbeiten muss und wenn sie da ist, einfach alles geben soll.“

Als Trainer Luginger die schwächelnde FCS-Innenverteidigung mit Marc Lerandy und Adam Straith umbaute, hoffte Knipping auf diese Chance. Doch statt des 19-jährigen Verteidigers beoderte der Trainer den zehn Jahre älteren Mittelfeldspieler Tim Kruse ins Abwehrzentrum. „Natürlich war das im ersten Moment ein kleiner Rückschlag für mich“, gesteht Tim Knipping offen ein, „aber Tim bringt natürlich mehr Erfahrung und Stabilität auch in schwierigen Situationen mit“. Die erste Enttäuschung ist aber ganz schnell neuer Motivation gewichen. Die Früchte der Arbeit sind die ersten Kurzeinsätze. „Ich bin nach Saarbrücken gekommen, um hier etwas mit aufzubauen. Darum habe ich ganz bewusst einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Der Verein will mittelfristig nach oben“, erklärt Knipping, der am Sonntag beim Spiel in Chemnitz (Anstoß 14 Uhr) erneut zunächst auf der Bank sitzen wird: „Wir müssen Kontinuität in unsere Leistung bringen, dann holen wir auch drei Punkte in Chemnitz. Aber auswärts punkten allein reicht nicht, denn unser Ziel ist das obere Tabellendrittel.“ Eine klare Ansage von einem Spieler, für den es in den vergangenen Wochen richtig gut lief.

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