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21-Jähriger soll Mädchen ermordet haben - Urteil wird erwartet

Symbolfoto.

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Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der junge Mann die 16-Jährige aus Bischheim (Donnersbergkreis) am 13. September 2015 beim Herbstfest in Rockenhausen kennengelernt. In den frühen Morgenstunden soll er sein Opfer in der Nähe des Bahnhofs vergewaltigt und danach getötet haben. Nach Einschätzung der Ermittler wollte er mit dem Mord die Vergewaltigung vertuschen. Nachdem der junge Mann die Frau getötet hatte, so der Staatsanwalt, warf er die Leiche „unbekleidet und kopfüber in einen Kanalschacht“, um die Tat zu verdecken.

Nachdem die 16-Jährige nicht wie vereinbart nach Hause gekommen war, meldete ihre Familie sie am nächsten Morgen als vermisst. Ermittlungen im Freundes- und Bekanntenkreis führten auf die Spur des jungen Mannes, der die Ermittler zur Leiche führte. Der Angeklagte, der nach eigenen Angaben bei der Tat angetrunken war, gab zu, das Mädchen im Streit gewürgt und gegen den Kopf geschlagen zu haben. Die 16-Jährige sei daraufhin bewegungslos umgefallen. Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass „mehrfache Gewaltanwendung gegen Hals und Kopf“ zum Tod geführt hatten. Eine Vergewaltigung bestritt der Angeklagte. Das Mädchen sei mit den sexuellen Handlungen einverstanden gewesen, die Schläge hätten damit nichts zu tun.

Den Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit hatten Verteidigung und Nebenklage gemeinsam gestellt, das Gericht nahm ihn an. Der Vorsitzende Richter begründete das mit dem jugendlichen Alter von Opfer und Angeklagtem

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