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33-Jähriger vor dem Ertrinken gerettet - Dramatischer Rettungseinsatz auf Golfplatz

Mit Unterstützung von DLRG-Rettungstauchern konnten Hilfskräfte in Nunkirchen den Mann aus dem Teich bergen.

Mit Unterstützung von DLRG-Rettungstauchern konnten Hilfskräfte in Nunkirchen den Mann aus dem Teich bergen.

Einen dramatischen Rettungseinsatz gab es am Freitagmorgen in Nunkirchen . Gegen 9 Uhr war ein 33-jähriger Pole auf dem Gelände des Golfparks Weiherhof damit beschäftigt, zusammen mit einem Arbeitskollegen das Grün auf der Anlage zu pflegen. Dabei kam der Mann, der nicht schwimmen konnte, zu nah an einen Teich, rutschte aus und landete im Wasser. Sein Arbeitskollege versuchte noch, dem Nichtschwimmer einen Rettungsring zuzuwerfen, aber vergebens: Der Mann ging im 2,50 Meter tiefen Wasser unter. Sein Kollege konnte ihm nicht weiter helfen, denn auch er war Nichtschwimmer.

Feuerwehren, Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 16 und Rettungstaucher der DLRG eilten zur Unglücksstelle. Der Hubschrauber versuchte, mit waghalsigen Flugmanövern, das Wasser im Teich zu verdrängen, um den Vermissten so vielleicht ausfindig zu machen. Aber auch das misslang. Erst die Rettungstaucher aus Siersburg, Schwalbach und Dillingen konnten den Mann nach über einer Stunde im Wasser bergen.

Feuerwehrmänner zogen den leblosen Körper aus dem Wasser und brachten ihn an Land, wo Notärzte und Rettungsassistenten den 33-jährigen zu reanimieren versuchten. Mit Erfolg: Nach 20 Minuten zeigte der Mann wieder Lebenszeichen. Ein Polizeisprecher sagte: „Zur Zeit liegt der Mann auf der Intensivstation des Brüderkrankenhauses in Trier. Welche Gehirnschäden er von der langen Zeit unter Wasser davon getragen hat, kann man noch nicht sagen“. Klar ist nur, dass bereits nach wenigen Minuten ein Sauerstoffmangel im Gehirn zu massiven Schäden führen kann.
© WhatsBroadcast
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