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35 000 Euro für Reparatur des Urexweiler Bades

Marpingen. Fast geräuschlos hat Marpingens Gemeinderat dem Plan zugestimmt, das defekte Hallenbad im Ortsteil Urexweiler erneut zu sanieren. Über 35 000 Euro will die Kommune investieren. Damit soll die Anlage repariert werden, die im Normalfall den Beckenboden in der Höhe verstellen kann. Außer dem parteilosen Ratsmitglied Paul Schäfer tragen alle das Vorhaben mit. Noch während der Septembersitzung war es zu Debatten über die Sanierung gekommen. Auslöser dafür: Kostenvoranschläge beliefen sich damals auf bis zu 46 000 Euro – rund 10 000 Euro mehr als beim jetzigen Vertragsabschluss. Außerdem wollten die Kommunalpolitiker von Bürgermeister Werner Laub (SPD) wissen, ob mit der Investition gesichert sei, das Bad langfristig ohne weitere Reparatur betreiben zu können. Laub dazu jetzt: „Wenn das behoben ist, ist das Bad so weit in Ordnung.“

Bereits vergangenes Jahr hatte die Gemeinde Geld für das in die Jahre gekommene Hallenbad gesteckt, das auch von Schülern genutzt wird. 220 000 Euro gab Marpingen dafür aus. Das Bad blieb zwischen Ende Juni und Mitte November 2010 zu. Erneute Havarie dann in diesem Juni: Öl der Hydraulikanlage des höhenverstellbaren Beckenbodens floss aus einem Leck ins Wasser. Das Gesundheitsamt ließ das Bad schließen. Mitte Juli öffnete es notdürftig: mit einer festgestellten Beckentiefe von 1,25 Meter, um die Anlage wegen des Defekts außer Betrieb zu lassen. Üblicherweise sind je nach Bedarf Wassertiefen von 90 Zentimeter bis 1,80 Meter möglich.

Urexweilers Ortsvorsteherin Margret Geiger (CDU) ist die größte Verfechterin, das Bad zu erhalten. Sie drängte während der Gemeinderatssitzung darauf, es schnellst möglich zu reparieren. Widersacher der Pläne, Paul Schäfer, argumentierte bereits im Vorfeld mit seiner Ansicht nach aus dem Ruder laufenden Kosten der ohnehin schon klammen Gemeinde dagegen. hgn

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