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Allergien: Auslöser erkennen und gezielt agieren

Pollenallergie: Tränende Augen und Niesreiz

Die Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen, ist die wohl geläufigste Allergie. Auf Blüten oder Gräser reagieren die Betroffenen mit tränenden und juckenden Augen, auch ständiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase treten nicht selten auf. Oft klingen die Symptome nach der jeweiligen Blütezeit ab oder lassen sich mit rezeptfreien Medikamenten eindämmen. Wer jedoch beim Arzt einen Allergietest durchführen lässt, kann schon frühzeitig vorbeugen oder sich langfristig hyposensibilisieren lassen. Um das genaue Allergen ausfindig zu machen, kommen ein Bluttest oder ein Pricktest infrage. Dabei werden Allergenlösungen auf die Haut an der Innenseite der Unterarme eingearbeitet – zeigt sich eine Reaktion, zum Beispiel in Form einer Quaddel, ist die Allergie bestätigt.

Nesselsucht: Quaddeln auf der Haut

Auch die Nesselsucht ist weit verbreitet – jeder vierte Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren leidet Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben an Urtikaria. Obwohl es sich bei der Hautkrankheit eigentlich um eine Autoimmunreaktion des Körpers handelt, wird Nesselsucht oft mit einer Allergie verglichen. Der Auslöser für die typischen juckenden Quaddeln auf der Haut ist zumeist eigentlich ungefährlich und lässt sich in vielen Fällen nicht identifizieren: Von physikalischen Reizen wie Druck, Licht oder Wärme über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln oder Medikamenten bis hin zu Infekten oder psychischen Belastungen kann Nesselsucht vielerlei Ursachen haben. Um die Krankheit behandeln zu können, ist es wichtig, den Auslöser zu ermitteln – und zu meiden. Falls das nicht möglich ist, kommen beispielsweise Antihistaminika zum Einsatz.

Tierhaare, Insektenstiche und Co: Atemnot

So niedlich und doch so gefährlich: Die Haare von Katzen, Hunden oder kleinen Nagern können für manche Menschen echte Risiken bergen. Neben juckenden Augen oder Niesreiz kommt es bei einer Tierhaarallergie häufig zu Atemnot, weil die Schleimhäute im Rachenbereich anschwellen. Auch Insektenstiche, Lebensmittelallergien, Medikamente oder Latex können diese und ähnliche Reaktionen auslösen. Solch tief sitzenden Schwellungen in der Haut werden als Angioödeme bezeichnet und treten manchmal auch bei Nesselsuchtpatienten auf.

Bei dieser oder anderen Allergien kann es zu einem allergischen beziehungsweise anaphylaktischen Schock kommen, der zum Atem- oder Kreislaufstillstand führt. In diesen Fällen ist es wichtig, ständig ein Notfallset mit entsprechenden Medikamenten bei sich zu tragen, um erste Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, bevor der Notarzt eintrifft.
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