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Auch nach Gesetz-Verschärfung: Saarländer durch unerlaubte Werbeanrufe gernervt

Für Verbraucher, die von gehäuften Anrufen betroffen seien, gebe es mehrere Handlungsmöglichkeiten, sagte Silke Schröder. "Handelt es sich um unerbetene Werbeanrufe, werden für die rechtliche Vorgehensweise gegen die Firmen die Telefonnummer des Anrufers, der Firmenname sowie Datum und Uhrzeit des Anrufs benötigt", erklärte Schröder. Wer sich mit den Anrufern gar nicht erst auseinandersetzen möchte, solle den Hörer einfach auflegen.

Allerdings haben mehrere Anrufer der SZ-Aktion berichtet, dass, wenn sie noch mal den Namen des Anrufers hinterfragten, dieser von sich aus schon auflegte. Verbrauchern, die sich mit den penetranten Werbeanrufen nicht auseinandersetzen möchten, kann auch ein Anrufbeantworter helfen.  Dann kann man sich erstmal anhören, wer dran ist, ohne den Hörer abnehmen zu müssen, betonte Iris Klemm-Scheid. Wenn gar nichts mehr helfe, könne auch über die Beantragung einer neuen Telefonnummer nachgedacht werden - ohne Eintrag im Telefonbuch.

Ein weiterer Anrufer berichtete, von einer Lotteriegesellschaft angerufen worden zu sein, die behauptet habe, er habe einen Vertrag bei der Firma und man wolle die Daten abgleichen. "Was soll ich tun, wenn ich keinen Vertrag dort habe?", fragte der Anrufer. Wie schon vorher erwähnt, einfach den Hörer auflegen oder aber den Firmennamen, Telefonnummer und den Namen des Anrufers notieren und diesen Anruf der Bundesnetzagentur oder der Verbraucherzentrale im Internet melden. Auf gar keinen Fall sollten die Verbraucher eigene Daten preisgeben.

Einige Verbraucher berichteten, dass den Firmen schon ihre Kontonummer vorgelegen hätte. Man würde den Vertrag als gekündigt vermerken, wenn für die nächsten drei Monate gezahlt würde, sei gedroht worden. "Lassen Sie sich nicht darauf ein! Der Anbieter muss den Vertragsabschluss beweisen können. Wenn es Probleme gibt, holen Sie sich besser einen Termin bei der Verbraucherzentrale, bevor Sie für etwas zahlen," so Klemm-Scheid.  red

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