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Autobahn: Der Verkehr im Saarland soll besser fließen

Kreis Saarlouis. Das Saarland ist mit seinen Autobahnen relativ reich bestückt. Trotzdem kommt es dort zu teils massiven Staus, wenn der Verkehr an einer Störungsstelle aufläuft. Um die Autofahrer frühzeitig auf Behinderungen hinweisen und auf Alternativstrecken leiten zu können, installiert der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) jetzt elektronische Anzeigetafeln. „Sie informieren über Dauerbaustellen und zeigen im Bedarfsfall Hinweise auf die großräumige Hochwasser-Umfahrung in Saarbrücken oder auf sonstige Störungen auf der A620, der A6 und der A8 zwischen Saarlouis und Neunkirchen“, erklärt der LfS-Sprecher Klaus Kosok.

In die Maßnahme investiere der Landesbetrieb rund 1,5 Millionen Euro, die der Bund zur Verfügung stelle. „Die Anzeigetafeln bieten dem überregionalen Verkehr die Möglichkeit, die Störungsstelle großräumig zu umfahren, und tragen damit auch zur Entspannung der Stausituation bei“, führt er aus. „Bei Behinderungen auf einem Autobahnabschnitt zwischen Saarlouis und Neunkirchen wird dem Verkehr die jeweilige Ausweichstrecke empfohlen.“



Für die spätere Montage des Leitsystems baut der LfS in diesen Wochen zunächst Schilderbrücken auf. Das Autobahndreieck Saarlouis ist an diesem Sonntag, 27. Juni, an der Reihe. Dafür wird der Verkehr zwischen dem Autobahndreieck und der Anschlussstelle Dillingen-Mitte an dem Tag von acht bis 17 Uhr in Fahrtrichtung Saarbrücken einstreifig an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Anschlussstelle bleibt dabei befahrbar. „Im Tagesverlauf muss der LfS die Autobahn mit Hilfe der Polizei zweimal – einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag – für etwa 15 Minuten voll sperren“, kündigt Kosok an. In dieser Zeit sei deshalb mit stärkeren Verkehrsstörungen zu rechnen.

Da die neuen Staumelder nicht vor ihrem eigenen Aufbau warnen können, rät er, am Sonntag auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten und die Störungsstellen in den kurzen Zeiten der Vollsperrungen ganz zu meiden.


© WhatsBroadcast
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