L232 Wolfharistraße in Höhe Abzweig nach Blickweiler umgestürzte Bäume, beide Fahrtrichtungen gesperrt (09.12.2018, 08:56)

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Autofahrer aufgepasst: Was tun bei Wildwechsel?

Wadern.  „Solche Verkehrsunfälle können sich vermutlich in den kommenden Tagen und Wochen, in denen die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wiederholen“, warnt die Polizei. „Hier treffen oftmals die Aktivität des Wildes und der morgendliche Pendlerverkehr zur Arbeitsstelle zusammen.“

Wer Glück hat, reagiert entsprechend und kann eine Kollision verhindern. Unfälle sind allerdings oftmals unvermeidlich. Neben hohem Sachschaden kommt es leider auch häufig zu Personenschäden. „Diese entstehen meist durch risikoreiche Ausweichmanöver der Fahrzeuglenker“, informiert die Polizei. Vor allem in der dunklen Jahreszeit häufen sich Unfälle unter Beteiligung von Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase und Co..

„Man sollte sich bewusst machen, dass das Verhalten der Wildtiere kaum einzuschätzen ist. Hierzu ist es erforderlich, in gefährdeten Gebieten (vor allem in Wald und Feld) die Geschwindigkeit zu verringern, Abstände einzuhalten und stets bremsbereit zu sein. Beachten sollte man auch, dass einem die Straße querenden Wildtier meist weitere folgen.“ Erscheint das Wild im Sichtfeld, rät die Polizei: bremsen, hupen, abblenden (bei eingeschaltetem Fernlicht bleiben die Tiere meist stehen oder laufen auf die Lichtquelle zu).

Ist ein Zusammenstoß trotz Vollbremsung unvermeidlich, sollte das Lenkrad fest- und das Auto in der Spur gehalten werden. Ausweichmanöver sind zu vermeiden, da es so unter Umständen zu lebensgefährlichen Situationen kommen kann. Achtung auch bei verletzten Tieren. Anfassen unter allen Umständen vermeiden (Übertragung von Krankheiten/Aggressionspotenzial verletzter Tiere). Ein unrechtmäßiger Abtransport von bereits verendetem Wild ist strafbar (Wilderei). In jedem Fall sollte ein Wildunfall der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle gemeldet werden. red

© WhatsBroadcast
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