A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken AS Völklingen-Wehrden Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn, gefährliche Situation in der Einfahrt (21:56)

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Bald Taxi-Notstand im St. Wendeler Land?

Hintergrund: Zurzeit ist das Bundesland in acht solcher Pflichtfahrbereiche aufgeteilt. Sie entsprechen den fünf Landkreisen (Merzig-Wadern, St. Wendel, Neunkirchen, Saarpfalz, Saarlouis), dem Regionalverband Saarbrücken sowie den Städten Völklingen und St. Ingbert. Das bedeutet: In diesen Gebieten dürfen ausschließlich jene Taxiunternehmen an den ausgewiesenen Stellplätzen Kunden einsteigen lassen, deren Firmensitz in der entsprechenden Stadt, Gemeinde oder Kreis ist. Kunden, die vom Straßenrand aus herbeiwinken, sind für ortsfremde Fahrer bislang ebenso tabu.

Zumindest dies soll sich nach Recktenwalds Auskunft ändern. Zwar werde es dabei bleiben, dass nur ortsansässige Taxiunternehmen an den dortigen Stellplätzen mit ihren Wagen auflaufen dürfen. Doch so genannte Winketaxen seien überall erlaubt. Das heißt beispielsweise: Ein St. Wendeler Taxifahrer darf einen Kunden am Blieskasteler Straßenrand einsteigen lassen – was ihm bisher verboten ist.

Der St. Wendeler Landrat befürchtet mit Blick darauf nicht, dass die hiesigen Taxifahrer ihre Kunden im Regen stehen lassen: Die Chauffeure von hier dürften sich schließlich auch nicht nach einem geänderten Gesetz einfach sonst wo einreihen, um auf Kundenfang zu gehen.

Übrigens: Letztlich muss das Saar-Umweltministerium eine solche Gesetzesnovelle initiieren. Dazu Pressesprecherin Sabine Schorr: „Wir werden eine solche Änderung nicht forcieren. Wir überlassen dies den Unternehmen, Landkreisen und Kommunen.“ Diese müssten sich darüber einig werden. Vorgaben werde es von ihrer Landesbehörde nicht geben. Folglich sei es der Landesregierung alles andere als eilig in der Angelegenheit.

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