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Bessere Vernetzung: Das will Luxemburg für Pendler tun

Diese Dimensionen wurden erneut auf einem Verkehrssymposium zur Mobilität deutlich, das von der Stiftung „Forum Europa“ veranstaltet wurde. Grundlage war eine neue Studie zu diesem Thema, die das Sozialforschungsinstitut Ceps-Instead aus Differdange erstellt hat.

„In Luxemburg haben wir kein Mobilitätsproblem, außer morgens und abends. Dann aber ein schweres“, merkte Claude Wiseler, luxemburgischer Minister für Nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, ironisch an. Luxemburg versucht nun, die Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen. „Wir brauchen mehr Kapazität und müssen die Vernetzung der Verkehrssysteme vorantreiben. Morgens und abends sind immer die gleichen Straßen und Züge verstopft“, so Wiseler. Im Schnitt nutzen über alle Regionen hinweg 86 Prozent der Einpendler das Auto, neun Prozent die Bahn und fünf Prozent die Busse.

Was ist zu tun? Wiseler fordert mehr Kapazität im Bus- und Schienenverkehr sowie eine bessere Vernetzung zwischen Auto und Nahverkehr (Park & Ride). Zudem brauche Luxemburg die – immer noch diskutierte – Straßenbahn und eine dritte Spur auf der Autobahn A3 (etwa nur für Busse). Nötig sei auch ein einheitliches Nahverkehrsticket für die Großregion. Carsharing (ein Auto für mehrere Leute) und die Elektro-Mobilität dürften eher eine geringe Rolle spielen. ur

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