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Betrug und Untreue: Saarbrücker Landgericht verurteilt 59-Jährigen

Saarbrücken. Vor der Wirtschaftsstrafkammer des Saarbrücker Landgerichts ging es in einem mehrtätigen Prozess um gewerbsmäßigen Betrug, Urkundenfälschung und Anstiftung zur Untreue. Der Angeklagte, ein 59-jähriger Saarländer, hat unerwartet ein Geständnis abgelegt.

Dafür wurde er mit einer deutlich milderen Strafe belohnt: Er wurde zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Ursprünglich sollte sich der Prozess länger hinziehen. Ein beteiligter Mittäter hatte „das Tretboot neu erfunden“, so die Vorsitzende der Wirtschaftsstrafkammer.

Man könnte es auch als schwimmendes Liegerad bezeichnen. Und es erzielte bei einem Saarspektakel in Saarbrücken vor Jahren einige Aufmerksamkeit. Doch die Finanzierung war schwierig. Der bereits abgeurteilte Entwickler des Wassersportfahrzeuges und der jetzige Angeklagte gewannen den Leiter einer Sparkassenfiliale als Helfer.

Kredite für Wassersportboot
Er soll ihnen pflichtwidrig großzügige Kredite eingeräumt haben. Es sollen auch Konten unter falschen Namen angelegt worden sein, von denen sich der Angeklagte großzügig selbst bediente. In einem anderen Fall ging es um einen echten Rembrandt. Der Angeklagte wollte den Kauf vermitteln und brauchte Geld für Reisen und Expertisen. Der Sparkassenmitarbeiter konnte bisher wegen Verhandlungsunfähigkeit nicht vor Gericht gestellt werden.

Als dem jetzt Verurteilten Strafverfolgung drohte, hatte er sich nach Serbien abgesetzt. Dort wurde er festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Die Untersuchungshaft, die der Verurteilte in Serbien abgesessen hatte, wurde ihm vom Gericht doppelt angerechnet. jht

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