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Bilanz Mixery Castle: Zehn Führerscheine weg



Bosen/St.Wendel. Verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen haben gleich mehrere Behörden gemeinsam am Wochenende beim Musik-Festival Mixery Castle am Bostalsee durchgezogen. An der Aktion waren Beamte der Polizeibezirksinspektion St. Wendel, der saarländischen Bereitschaftspolizei, der Verkehrspolizeiinspektion aus Saarbrücken, der Diensthundestaffel sowie des Zolls beteiligt.

Das teilte gestern der St. Wendeler Polizeisprecher Dietmar Böhmer mit. Nach seinen Angaben waren die Kollegen sowohl bereits bei der Anfahrt der Techno-Fans am Samstag gegen 17 Uhr im Einsatz als auch zu Fuß auf dem Festivalgelände – im Bosaarium und im Freien – und bei der Abreise.

Einige hatten Drogen intus

Nachdem am Sonntag nach den Kontrollen Heinz Keller, Chef der Türkismühler Polizei, von einem zufrieden stellenden Verlauf der zwei Tage dauernden Mega-Party berichtete, gab Böhmer am Montag Details bekannt: An mehreren Kontrollstellen mussten Besucher zum Bluttest. Der Verdacht: Entweder hatten die Autofahrer zu viel Alkohol getrunken oder sogar Drogen intus.

Vorsorglich behielt die Polizei deren Führerscheine ein. In gleich vier zusätzlichen Fällen gehen die Beamten davon aus, dass es zum Fahrverbot kommt, weil die Betroffenen viel zu tief ins Glas geschaut hatten oder völlig mit Drogen zugedröhnt waren. Bei weiteren Feten-Gästen fanden die Ermittler Rauschgift, allerdings nur in geringen Mengen.

Jugendliche eingesammelt
Mit von der Partie bei den Stichproben-Kontrollen waren diesmal auch Kollegen des Kreisjugendamtes. Ihr Augenmerk: Wer ist viel zu jung, um sich unter den Festival-Besuchern zu tummeln? Fünf Jugendliche wurden eingesammelt und zu ihren Eltern gebracht.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Nohfelden und die örtliche Feuerwehr übernahmen den Bereitschaftsdienst. Das DRK musste 30 Mal Techno-Fans helfen. hgn

 
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