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Bundeswehrstandort auf der Ell - 23 Millionen Euro für Kaserne

Die Kaserne auf der Ell in Merzig wird für 23 Millionen Euro modernisiert. Foto: SZ-Archiv

Die Kaserne auf der Ell in Merzig wird für 23 Millionen Euro modernisiert. Foto: SZ-Archiv

Das Ausbildungsgebäude für die ABC-Schutzausbildung hat schon ein neues Gesicht erhalten – für insgesamt 123 000 Euro . Eine von mehreren Maßnahmen: insgesamt 600 000 sind seit 2012 in die Sanierung der Kaserne auf der Ell investiert worden. Das hat der Hausherr, das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, auf SZ-Anfrage mitgeteilt. Jetzt schickt sich das Bundesamt an, weitere 23 Millionen in die Kaserne zu stecken – ebenfalls in die Erneuerung der Gebäude. „In bestimmten Zeitabständen ist eine Grundsanierung der Bauwerke notwendig. Dabei werden sie an den Stand der Technik angepasst“, begründet Annette Spengler, Leiterin Presselagezentrum, den Schritt. Mit insgesamt 8,6 Millionen Euro wird für die Erneuerung der Fahrzeug-, Werk- und Instandsetzungshallen gerechnet – der dickste Brocken. 8,4 Millionen schlagen nach Worten der Pressesprecherin für die Sanierung der Abwasserleitungen zu Buche, 3 Millionen Euro für die des Gebäudes für den Sanitätsdienst. Der Einbau der Gebäudeautomatik soll zu Ende gebracht werden, Kasernenzaun und Zufahrtsstraße erneuert. Rund 1 Millionen Euro setzt die Bundesbehörde mit Sitz in Bonn für diese Arbeiten an. Die Renovierung des Unteroffiziersheims steht laut Spengler auch auf dem Plan – für 830 000 Euro . Zudem sollen die Arbeiten am Sportplatz abgeschlossen werden. Auch ein Kleinspielfeld mit Basket- und Volleyballfeld soll angelegt werden. Kosten: 950 000 Euro . Den Startschuss für beides haben die Hausherren mit der Sanierung ab 2012 gegeben und 163 000 Euro investiert. Im gleichen Zug wurde auch mit der Gebäudeautomatik begonnen, um Energie zu sparen, wie Spengler sagt. Dazu haben Handwerker auch ein Blockheizkraftwerk für 168 000 Euro eingebaut.

Was die Zahl der Soldaten betreffe, so werde der Standort Merzig nicht aufgestockt, allerdings sinkt die Zahl nicht. „Auch wenn sich der Verband organisatorisch und strukturell ändert, bleibt die Anzahl der stationierten Soldaten annähernd gleich“, sagt Spengler – eine Aussage, die die Merziger mit Freuden vernehmen. „Viele Bundeswehrangehörige leben in der Kreisstadt sowie der näheren Umgebung und stellen insofern auch einen beträchtlichen Wirtschaftsfaktor dar“, sagt Bürgermeister Marcus Hoffeld . Sie kaufen nach seinen Worten in Merzig ein, besuchen Gaststätten und Freizeiteinrichtungen. Für den Verwaltungschef steht fest: „Der Bundeswehrstandort Merzig wird durch diese beträchtliche Investition deutlich aufgewertet.“ Seit mittlerweile über 40 Jahren bestehe eine Verbundenheit zwischen der Bundeswehr und der Kreisstadt Merzig , die im vergangenen Jahr in eine offizielle Patenschaft mündete. Als positiven Effekt nennt der Verwaltungschef, dass durch die geplanten Sanierungsarbeiten „viele vor Ort ansässige Betriebe und Unternehmen Aufträge erhalten“.
© WhatsBroadcast
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