A8 Saarlouis Richtung Luxemburg AS Merzig-Schwemlingen Anschlussstelle gesperrt, Fahrbahnerneuerung, Dauer: 24.04.2018 09:00 Uhr bis 22.05.2018 16:00 Uhr , parallel hierzu erfolgt die Sanierung und auch Sperrung der L 170 / B51 zwischen Ballern/Schwemlingen und Besseringen. Umleitungen sind über die AS Merzig ausgeschildert. Besonderer Hinweis: am Freitag, den 27.04.2018 findet ab 09:00 Uhr im Stadtgebiet Merzig eine Sportveranstaltung statt. Es ist an diesem Tag mit erheblichen Behinderungen auf der Umleitungsstrecke zu rechnen. (24.04.2018, 06:36)

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Deutlich weniger Einbrüche im Saarland - Vorerst kein "Einbruchsradar"

Symbolbild

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Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2016 im Saarland um rund 20 Prozent zurückgegangen. Wurden 2015 noch 2437 Fälle gezählt, weist die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr 1947 Delikte auf. In 923 dieser Fälle blieb es beim Versuch. Das sagte Innenminister Klaus Bouillon ( CDU ) gestern im Landtag. Die Aufklärungsquote stieg nach Angaben des Leiters der Kriminalpolizei im Saarland, Harald Schnur, in diesem Zeitraum von 13,2 auf 16,6 Prozent.

Laut Bouillon wird das Saarland vorerst kein sogenanntes Einbruchsradar einführen, auf dem die Bürger im Internet sehen können, wo in ihrer Nähe eingebrochen wurde. Hauptgründe dafür seien, dass Einbrecher dadurch über Maßnahmen der Polizei informiert werden könnten und Rückschlüsse auf Einbruchsopfer möglich seien. Der Minister schloss aber nicht aus, dass es in Zukunft doch ein Einbruchsradar geben könnte. Die Landesregierung setze stark auf Prävention, betonte er. Mit 65 Kontrolltagen habe man den Druck auf organisierte Banden erhöht. Durch rund 700 Einzelberatungen seien außerdem viele Immobilien einbruchssicherer geworden.

Schnur kündigte an, dass in den nächsten Wochen die im Jahr 2013 in Dillingen installierte „Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch“ von elf auf 22 Beamte aufgestockt werde. Sie soll dann auch von Saarbrücken und Neunkirchen aus arbeiten. Der Erfolg der Spezialisten sei erkennbar: Seit 2013 seien 151 Haftbefehle vollstreckt worden. 2016 kümmerten sie sich um rund 450 Fälle, die sich zum Teil auch in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ereigneten. Sie erreichten dabei eine interne Aufklärungsquote von etwa 75 Prozent und legten mehreren „reisenden Banden“ das Handwerk.

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