B268 Saarbrücken Richtung Losheim in Höhe Stausee Losheim Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (18.10.2018, 18:03)

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Deutschland gegen Serbien: Saarländische Fans litten bei Public Viewings mit

Kein wirklich fröhliches Ereignis war das Spiel Deutschlands gegen die Serben. In Saarbrücken litten die Fans bei diversen Public Viewings mit. Doch sie sind sich sicher: Deutschland kommt weiter.

Kein wirklich fröhliches Ereignis war das Spiel Deutschlands gegen die Serben. In Saarbrücken litten die Fans bei diversen Public Viewings mit. Doch sie sind sich sicher: Deutschland kommt weiter.

Saarbrücken. Zehn Minuten vor dem Abpfiff fällt es schwer, noch an einen Erfolg der deutschen Elf zu hoffen. Mit Markus Marin, Mario Gomez und Cacao bilden bereits die personifizierte Brechstange. Seit mehr als 40 Spielminuten stehen Jogis Jungs nur noch zu zehnt auf dem Feld. Ein Dutzend bester Chancen haben die Weiß-Schwarzen außerdem versiebt, allen voran Prinz Poldi, der sogar einen Elfmeter verballert hat. Und das Schlimmste: Gegner Serbien führt noch immer mit 1:0 Auch auf dem St. Johanner Markt, im Rathaushof und an der Congresshalle glaube da nur noch wenige Zuschauer an den vorzeitigen Einzug der DFB-Elf ins Achtelfinale. Thomas Brückner hat die Punkte bereits abgeschrieben. „Dann machen wir das halt gegen Ghana klar. Ich bin mir sogar sicher, dass wie 4:1 gewinnen“, meint er. Seine Begründung: „Dann sind Klose und Podolski nicht in der Startelf, Klose wegen seiner Gelb-Rot-Sperre, Poldi weil er zu viele Chancen vergeben hat.“

Zuversicht zu Beginn der zweiten Halbzeit

Zum Beginn der zweiten Halbzeit, waren die meisten Beobachter noch zuversichtlich. Ein Lattenkracher direkt vor der Halbzeit hat Mut gemacht. Die Fans ärgern sich nicht über die Leistung der Deutschen. Mehr über Klose, der dumm eingestiegen sei, als längst klar gewesen ist, wie der spanische Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco tickt. Bereits in der Anfangsphase habe er viel zu viele gelbe Karten, vor allem gegen die Deutschen gezückt. „Viel zu überzogen, das war ein Kartenspieler, der sich einmal auf der Fußball-Weltbühne profilieren will“, meint etwa Verleger Thomas Zeimet im Rathaushof. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff unterstreicht Lukas Podolski seine Worte, als er das Außennetz des serbischen Tores trifft.

Altenpflegerin Michaela Both schaut das Spiel mit Mutter Annerose an. Beide interessieren sich auch abseits der Weltmeisterschaft für Fußball. „Ich mag eigentlich alle außer die Bayern, Schalke finde ich gut“, meint Anonerose Both. Klar, dass beide zur WM voll im Fußballfieber sind. Die ungewöhnliche Anstoßzeit am Freitagmittag um 13.30 Uhr hat die beiden nicht sehr gestört. Während viele Gemeinschaftsgucker erst unmittelbar zum Anpfiff oder wenig später direkt von der Arbeit kamen, hatten die Boths keine Terminprobleme. Annerose Both: „Meine Tochter hatte heute frei, das war aber eher Zufall.“ Michaela Both begeistert sich übrigens für den fehlenden Michael Ballack und Prinz Poldi – wegen ihrer Art zu spielen, und nicht wegen ihres Aussehens, wie sie lachend versichert.

„Jetzt müsste einer das Spiel an sich reißen“

Paul Beck vermisst den Kapitano Ballack Mitte der zweiten Halbzeit ebenfalls sehr. „Jetzt müsste einer das Spiel an sich reißen“, meint er vor dem Klimbim am St. Johanner Markt. Svenja Hau ist ebenfalls eine fußballbegeisterte junge Dame. Auch sie ist felsenfest davon überzeugt, dass die Deutschen die Vorrunde überstehen. „Wir packen das hundertprozentig“, sagt sie zuversichtlich.

© WhatsBroadcast
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