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Die EM 2016 - Hoffnungsträger und Favoriten

Die EM 2016 in Frankreich wird sicherlich für volle Stadien sorgen. Fans weltweit sind schon gespannt, welches Team die besten Chancen hat.

Die EM 2016 in Frankreich wird sicherlich für volle Stadien sorgen. Fans weltweit sind schon gespannt, welches Team die besten Chancen hat.

Klar ist, dass die Mannschaften aus Island, Albanien, Wales, Nordirland und Slowakei zum ersten Mal dabei sind. Wirkliche Chancen auf den Titel räumen Experten diesen Teams jedoch nicht ein. Die Hoffnung der Fans gilt vor allem den großen Teilnehmern, wie Deutschland, England und Frankreich. Doch auch Belgien könnte bei der EM 2016 durchaus erfolgreich vom Platz gehen.

 

Deutschland - Trotz Verletzungen heiß diskutiert

 

Deutschland sichert sich allein schon wegen des WM Sieges aus 2014 seinen Platz in der Riege der EM-Favoriten. Leicht hat es Bundestrainer Joachim Löw jedoch nicht, da ihm wichtige Spieler aufgrund von Verletzungen fehlen. Die deutsche Nationalelf muss in Frankreich möglicherweise ohne Jérôme Boateng und sehr wahrscheinlich ohne Holger Badstuber auskommen. Dennoch bleibt Grund zur Hoffnung, denn die alten Hasen Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Mario Gomez werden 2016 wohl ihr letztes großes Turnier spielen. Der kommende Abschied aus dem Profifußball könnte die drei Spieler durchaus zu Höchstleistungen anspornen. Auch wenn Gomez, laut Spiegel, bei der Zusammenstellung des Panini-Albums zur EM nicht berücksichtigt wurde, ist die Entscheidung über seine Teilnahme an der EM sicherlich noch nicht final gefallen. Nach der Streichung Max Kruses aus dem Kader sind die Chancen des klassischen Mittelstürmers von Besiktas wohl wieder etwas gestiegen.

 

Auch interessant für die Erfolgschancen der deutschen Nationalelf könnten aufstrebende Nachwuchsspieler wie Sané, Weiser, Tah oder Dahoud sein. Dass die deutsche Nationalmannschaft auch bei vielen Buchmachern hoch im Kurs steht, zeigen die aktuellen Wettquoten auf wettfreunde.net. Doch auch die heimstarken Franzosen, die hungrigen Engländer und das junge Team aus Belgien werden gut bewertet und gelten als Favoriten mit recht geringen Quoten.

 

Frankreich - Mit Heimvorteil zum Sieg?

 

Der Gastgeber der diesjährigen EM musste sich schon bei der Qualifikation keine Sorgen machen. Durch seinen Status als gastgebendes Land konnte sich Frankreichs Nationalmannschaft von Beginn an einen Platz in der Endrunde sichern. Dass Frankreich jedoch auch ohne diesen Vorteil nicht von der Liste der Favoriten gestrichen werden sollte, zeigt die Zusammenstellung der Mannschaft. Die Topspieler

 

 

konnten schon bei der WM 2014 durch spielerisches Talent und Ausdauer überzeugen und sich bis in das Viertelfinale hinein als Hoffnungsträger erweisen. Dass zwei große Spieler die französische Nationalmannschaft entgegen aller Vermutungen verstärken könnten, untermalt Frankreichs Favoritencharakter. Sport1 meint dazu: "Ribery könnte nicht der einzige Frankreich-Star sein, der ins Nationalteam zurück kehrt. Vor kurzem war bekannt geworden, dass auch der eigentlich wegen seines Erpressungsskandals suspendierte Karim Benzema möglicherweise bei der EM wieder für Frankreich aufläuft." Ob Frankreich nach seinem letzten Weltmeistertitel in 1998 nun auch den Titel des Europameisters holen wird, bleibt abzuwarten.

 

England - Schwache Momente als Titelbremse?

 

Die Nationalmannschaft Englands gilt aufgrund ihres schnellen Spiels oft als Favorit, wenn es um große Turniere geht. In diesem Jahr jedoch hat das Image der Mannschaft durchaus leichte Kratzer bekommen, weswegen der Favoritenstatus längst nicht mehr so fest steht. Vor allem die verpatzte WM 2014 lässt Experten an den Fähigkeiten der Engländer zweifeln. Doch Trainer Roy Hodgson hat sich die Misserfolge der Vergangenheit durchaus zu Herzen genommen und seinen Kader mit jungen Talenten aufgefrischt.

 

Auf dem Platz stehen werden 2016 daher auch Sterlin, Henderson und Wilshere, die gemeinsam mit dem Topstar Wayne Rooney um den Titel kämpfen wollen. Glaubt man Kennern, so hängt der Erfolg der Engländer vor allem von Wayne Rooney ab, der im besten Stürmeralter von 29 Jahren zum Rekordtorschützen der englischen Nationalmannschaft wurde. Mit ihm sollten Fans und Gegner daher in jedem Fall rechnen. Allgemein jedoch sieht auch die Vergangenheit der Engländer nicht allzu rosig aus. Seit 1966 schafften sie es weder bei Weltmeisterschaften noch bei Europameisterschaften, sich den Titel zu holen. Am weitesten schaffte es die Mannschaft 1996, als sie im Halbfinale der Europameisterschaft gegen Deutschland ausschied.

 

Belgien - Harte Endrunde

 

Die belgische Nationalmannschaft zählt vollkommen zurecht zum Favoritenkreis der EM 2016. Trainer Marc Wilmots konnte sich mit Topspielern wie De Bruyne, Courtois, Kompany und auch Fellaini echte Profis sichern, die die Ehre der Belgier in Frankreich mit Herzblut verteidigen wollen. Schon in Brasilien konnte die belgische Nationalmannschaft beweisen, dass sie das Zeug zum Europameister hat. Erst im Viertelfinale schied die Mannschaft gegen Argentinien aus. Dabei spielt Belgien bei der diesjährigen EM in einer der härtesten Gruppen der Endrunde, denn sie müssen sich mit Italien, Irland und Schweden messen.

 

 

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