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Drehort-Besuch beim neuen ZDF-Krimi, der zurzeit im Saarland produziert wird

Polizei-Einsatz im Ford Hochhaus Saarlouis : Aus einer Wohnung im 16. Stock dringen laute Geräusche. Beim Gespräch mit einem Verdächtigen stoßen die Kripobeamten auf unerwarteten Widerstand. Die versuchen händeringend, einen Mord an einer Prostituierten aufzuklären. Natürlich ist diese Szene nicht echt, sondern Teil des ZDF-Krimis „In Wahrheit – Mord am Engelsgraben“. Für die Dreharbeiten verwandelte sich die Privatwohnung im Ford Hochhaus für einen Tag in ein Filmset.

 

Von August bis Ende September wird der Thriller von der Firma „Network Movie“ im Auftrag des ZDF in der Region produziert. „Neben Saarlouis gehören unter anderem Saarbrücken, Wallerfangen, Illingen, die Alte Grube Velsen und der Rastplatz Goldene Bremm zu den Motiven“, erklärt Produzentin Anne-Lana Dwyer. Bei deren Auswahl war die Landesmedienanstalt behilflich.

 

Sein erster Dreh im Saarland mache ihm sehr viel Spaß, sagt Regisseur Miguel Alexandre: „Die Menschen hier sind unglaublich gastfreundlich und hilfsbereit“. Das heiße Wetter an den ersten Drehtagen sei genau so gewesen, wie er es sich erhofft habe. Denn der TV-Krimi solle in einer sommerlichen Atmosphäre spielen.

 

Den Schauspielern, die oft in dicker Kleidung vor der Kamera standen, habe die Hitze dagegen zu Schaffen gemacht: „Da konnte einem schon mal schwindelig werden“, sagt Rudolf Kowalski lächelnd. Der aus Serien wie „Tatort“ und „Stolberg“ bekannte Schauspieler hat in dem Krimi die Rolle des ehemaligen Kommissars Markus Zerner übernommen. Er ist vor Jahren am Fall eines 16-jährigen Mädchens gescheitert, das beim Trampen spurlos verschwunden ist, und wurde zum Alkoholiker. Nun wollen die Saarbrücker Kripo-Kommissare Judith Mohn (Christina Hecke) und Freddy Breyer (Robin Sondermann) ihn in ihre Ermittlungen einbeziehen. Denn ihr aktueller Fall einer ermordeten Prostituierten in einem Waldgebiet an der Saarschleife hängt wohl mit dem von Zerner zusammen.

 

Das Drehbuch hat Miguel Alexandre zusammen mit Harald Göckeritz geschrieben. Die wohl größte Herausforderung steht dem TV-Team noch bevor: Ein aufwendige Nachtszene an der Saarschleife, so der Regisseur. Eine spezielle Vorbereitung auf seine Rolle im Saarland habe Kowalski nicht gehabt: „Den Dialekt könnte ich sowieso nicht“, sagt er. Stattdessen würden die Drehorte den lokalen Bezug ausmachen. Die Ausstrahlung des ZDF-Krimis ist für 2017 geplant. Stößt diese auf gute Resonanz, könnte daraus sogar eine Reihe werden.

© WhatsBroadcast
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