A62 Nonnweiler Richtung Landstuhl zwischen Freisen und Reichweiler Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (09:17)

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Drei Tage Super-Party beim Rocco-del-Schlacko

24 000 Musikfans feierten beim Rocco el Schlacko auf dem Köllerbacher Sauwasen.

24 000 Musikfans feierten beim Rocco el Schlacko auf dem Köllerbacher Sauwasen.

Die schönsten Momente waren die, wenn er mit den anderen beiden Frontmännern Boundzound und Dellé mehrstimmig zu alten Reggae-Rhythmen sang – da war Jamaika auf dem Sauwasen zum Greifen nah. Doch auch die schnelleren Dancehall-Stücke brachten das Publikum zum Rasen. Inmitten der Show hielt die Gruppe Cold Steel Einzug – jeder der vier schwarzen US-Amerikaner hielt eine Trommel vor sich und führte exakt synchrone Bewegungen mit den anderen Mitgliedern aus. Das machte vor allem optisch sehr viel her. Alles in allem stellte der Auftritt von Seeed alle anderen beim diesjährigen „Rocco“ in den Schatten.

Durchwachsener dritter Tag

Den Draht zum Publikum konnten diese Bands nicht wirklich herstellen. Im Gegensatz zu Jennifer Rostock, deren Frontfrau Jennifer Weist immer wieder ihr überbordendes Selbstbewusstsein (ebenso wie ihre zahlreichen Tätowierungen) zur Schau stellte. Die 27-jährige bezog das Publikum mit ein, ließ den Titel „Feuer“ gar von zwei Fans singen. Zwar brannte die Band kein musikalisches Feuerwerk ab, die Sängerin zeigte jedoch mit kessen Sprüchen und viel Haut eine unglaublich starke Bühnenpräsenz. Dagegen konnten die Guano Apes nur noch blass aussehen – was sie dann auch taten. Außer den alten Hits „Open Your Eyes“ und dem Alphaville-Cover „Big in Japan“ boten die Göttinger allenfalls Durchschnittsware. Nicht viel besser machten es die US-Amerikaner von Jimmy Eat World, die sich von so manchem Festivalbesucher den Kommentar „langweilig“ einhandelten.


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