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EVS: Sinkende Müllgebühr ab 2017 in Aussicht?

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) hat eine Gebührensenkung für Verbraucher ab 2017 in Aussicht gestellt.

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) hat eine Gebührensenkung für Verbraucher ab 2017 in Aussicht gestellt.

Das Müllaufkommen im Saarland sinkt weiter, so dass es im Entsorgungsverband Saar (EVS) ab 2017 zu einer Gebührenentlastung kommen könnte. Diese Prognose gab der Ende des Jahres aus dem Amt scheidende hauptamtliche EVS-Geschäftsführer Heribert Gisch (CDU) gestern am Rande der Verbandsversammlung in Heusweiler ab. Seit Einführung des neuen Müllgebührensystems nach Gewicht oder Leerungshäufigkeit der Abfalltonnen im Jahr 2011 hat sich das gesamte Müllaufkommen im Saarland um etwa ein Fünftel von rund 250 000 auf 200 000 Tonnen verringert.

Das höchste Verbandsorgan des EVS beschloss, die Stelle für die Gisch- Nachfolge öffentlich auszuschreiben. Laut einstimmigem Votum aller im EVS vertretenen Rathauschefs der 52 saarländischen Städte und Gemeinden soll die Wahl des neuen EVS-Geschäftsführers am 9. September erfolgen. Die Ausschreibung für das mit B 5 besoldete Amt (7740 Euro monatliches Grundgehalt) beginnt im April, eine von Aufsichtsratschef Armin Emanuel (Bürgermeister von Schmelz) angeführte vierköpfige „Findungskommission Geschäftsführerwahl“ wird die Bewerbungen sichten.

Der EVS ist verantwortlich für die überörtliche Abfallentsorgung und Abwasserreinigung im Saarland. Mit seinen rund 500 Mitarbeitern erreicht er ein Bilanzvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro. Geführt wird er von zwei hauptamtlichen Geschäftsführern, neben Gisch ist das derzeit Karl Heinz Ecker (SPD). Die umstrittene Frage, nach welchem Umlagemaßstab die einzelnen Mitgliedskommunen des EVS welchen Anteil an einem eventuellen Verbandsdefizit zuschießen müssen, wurde auf Antrag mehrerer Gemeinden auf eine Verbandsversammlung im Juni vertagt. Ein Entwurf sieht vor, dass im Bereich Abwasser die Umlagen nach dem Gebührenanteil berechnet werden. Beim Müll soll ein Wert anhand der Einwohnerzahl und der tatsächlich über den Verband entsorgten Müllmenge ermittelt werden. Mit überwältigender Mehrheit beschloss die EVS-Verbandsversammlung, am einheitlichen und gesetzlich festgelegten Verbandsbeitrag zur Finanzierung der Abwasseranlagen festzuhalten. Zur Begründung hieß es, 98 Prozent des produzierten Abwassers gelangten letztlich in die Saar und der EVS sei nun einmal „der größte Solidarverband des Saarlandes“. ulo

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