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Echt mieses Wochenende für Bauer - 100 000 Liter Gülle laufen aus

Die in den Vorgarten und auf ein Auto gestürzten Strohballen in Furschweiler. Foto: Polizei

Die in den Vorgarten und auf ein Auto gestürzten Strohballen in Furschweiler. Foto: Polizei

Zum einen liefen 100 000 Liter Gülle aus. Zum anderen verlor er Heuballen, die einen Garten zerstörten. Hier die Fälle im Detail, wie von der Türkismühler Polizei dargestellt: Freitag, 21 Uhr: Der 50-Jährige ist mit seinem Traktor in seinem Heimatort unterwegs, passiert die Freisener Straße. In einer Linkskurve machen sich vier schwere Heuballen von seinem Anhänger selbstständig. Sie stürzen, wälzen sich durch einen Vorgarten, der dabei nach Angaben der Geschädigten komplett verwüstet wird.

Damit nicht genug: Die eckigen Strohgebinde demolieren auch ein Auto, das nebenan parkt. Nach Angaben des Bauern bemerkt er den Zwischenfall gar nicht und fährt deswegen zuerst unbekümmert weiter. Der Vorgartenbesitzer verfolgt ihn, holt ihn ein und informiert über das Missgeschick. Trotzdem muss der Mann laut Ermittler nun mit mehreren Verfahren rechnen, unter anderem wegen Unfallflucht und weil er das Heu womöglich nicht richtig sicherte. Freitag, 23.30 Uhr: Der Unglücksrabe stellt fest, dass Unbekannte den Verschluss seines Jauchetanks öffneten.

Zu diesem Zeitpunkt setzt der Bauer noch darauf, dass wohl nur wenig der Gülle auslief. Das erweist sich als Trugschluss. Denn am Samstagmorgen muss er feststellen, dass nahe des Bergen-, Schimmel- sowie Todbachs tote Fische auftauchten. Untrügerischer Hinweis auf größere Mengen. Der Landwirt alarmiert die Polizei , diese wiederum das Landesumweltamt. Ergebnis: 100 000 Liter des bis zu eine Million Liter fassenden Gülletanks ergossen sich in die Umwelt. Nun suchen Polizisten nach dem unbekannten Umweltfrevler.

Bilder zum Unglück mit dem Stroh auf der lokalen Internetseite: www.facebook.com/saarbrueckerzeitung.wnd
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