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Einöd weiht Biosphärentor ein

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Gemeint ist mit dem Biosphärentor die deutlich aufgehübschte Umgebung des Haltepunktes, ein zuvor „seit Jahrzehnten brachliegendes Gebiet“, sagte der Ortsvorsteher, der zugleich auf die ziemlich bewegte Geschichte der Bahn und der hiesigen Bahnhöfe verwies. Was mit diesem Gebiet geschehen sollte, seit es den Haltepunkt gibt, das sei die zentrale Frage gewesen und Anlass für die Agendagruppe, ein Konzept zu entwickeln. Abgedeckt wurden darin drei zentrale Anliegen: ein Rastplatz als Verbindung zur Biosphäre, die Darstellung des historischen Zusammenhangs des ehemaligen Zollbahnhofs und der Erhalt eines kleinen Biotops.

Aus dem Entwurf wurde nach einem Stadtratsbeschluss, der planerischen Ausarbeitung durch das Landschaftsarchitekturbüro Glaser und schließlich die Umsetzung durch die Niedermohrer Firma Mast mit tatkräftiger Unterstützung vieler Bürger schließlich ein angenehmer Platz – und das innerhalb weniger Wochen. Im Februar hatten die Rodungsarbeiten begonnen, jetzt, im April, ist die Anlage fertig, informierte Volker Willig von der städtischen Grünflächenabteilung.

Diese bietet einen größeren Pavillon mit Tischen und Bänken, einen Unterstand für Fahrräder, eine abschließbare Fahrradgarage, etliche Sitzgelegenheiten – unter anderem auf Gabionenkörben, die durch den Schotter, mit dem sie gefüllt sind, auch eine Verbindung zu den geschotterten Bahngleisen schaffen. Zudem wurden ein Weg angelegt, Bäume gepflanzt, Rasen angesät. „Ich hoffe, dass wir mit dieser Anlage selbst viel Freude haben und dass sie auch zur Verbesserung der touristischen Situation beiträgt“, betonte Schuberth.

Insgesamt 150 000 Euro zahlt die Stadt Homburg dafür, informierte Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. Zunächst erhoffte Mittel über die Biosphärenregion seien ausgeblieben. „Es ist gut gelungen“, befand Schöner über den Platz, hoffte dabei zugleich, dass er von Vandalen verschont bleiben möge. Auch wenn das „Tor zu Biosphäre“ schon gut ankommt, soll hier noch mehr passieren. Zunächst sollen Hinweistafeln mit Infos zur Geschichte und Karten der Umgebung montiert werden. Zudem soll der neu angelegte Weg als kleinerer Pfad verlängert werden, um dann an den Resten des Zollbahnhofs vorbeizuführen. Man wolle „viel selbst machen“, betonte Schuberth. Im Herbst könnte es losgehen, fügte sein Stellvertreter hinzu. Der Oberbürgermeister regte an, das Wiegehäuschen „historisch zu ergänzen“. Zudem kündigte er an, dass der Fahrradweg in die andere Richtung „ordentlich fortgesetzt werden kann“. Vom Haltepunkt Einöd könne man also in allen Richtungen wandern und Rad fahren

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