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El Idrissi ist jetzt bei SV Elversberg!

Vertrag über sechs Monate

Ursprünglich wollte die SV Elversberg keinen Spieler unter Vertrag nehmen, der längere Zeit nicht gespielt hat. Seit Sommer 2009 hat El Idrissi für den RFC Tournai vier Spiele absolviert. „Ich habe zum Saisonbeginn fast drei Monate gar nicht gespielt, da noch nicht klar war, ob ich in Belgien bleibe. Aber trotz der langen Pause bin ich topfit und kann die SV Elversberg weiterbringen. Das habe ich in den Trainingseinheiten gemerkt“, sagt der Franzose, der einen Vertrag bis Saisonende hat. „Wir müssen sehen, wie Faysal bei uns in Elversberg Fuß fasst. Danach können wir über ein längerfristiges Engagement reden“, sagte Heiner Kraus.

Dass man sich wegen eventueller körperlicher Defizite des 32-Jährigen keine Gedanken machen muss, zeigte El Idrissi gestern nach der Vertragsunterschrift. Kurzerhand zog er sein T-Shirt aus und streifte sich das bereits gedruckte Trikot mit der Nummer 22 über. Zu sehen war dabei ein wohl definierter Oberkörper. „Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol und lebe für den Fußball. Außerdem hatte ich noch keine schwere Verletzung“, erklärte El Idrissi.

Dennoch galt der dribbelstarke Franzose zu seiner Zeit beim 1. FC Saarbrücken (2003 bis 2006) auch als Enfant terrible. Unter anderem sollen ausgiebige Besuche in der Spielbank dafür gesorgt haben. „Das ist Blödsinn. Ich spiele in meiner Freizeit gerne Poker und mache das auch heute noch. Es gibt aber auch andere Dinge, die ich gerne mache. Wer mich richtig kennt, muss sicher laut lachen, wenn ich als Enfant terrible bezeichnet werde“, sagte El Idrissi, der nach eigener Aussage beim FCS eine wunderschöne Zeit, aber einen weniger tollen Abschied hatte.

Stellungsnahme zum FCS

„Ich habe unter Trainer Rudi Bommer beim FCS von heute auf morgen nicht mehr gespielt. Und mir wurde nahe gelegt, den Verein zu verlassen. Sportliche Gründe gab es nicht“, sagte der 32-Jährige, der in dieser Sache unbedingt klar Schiff machen möchte: „Ich kenne die wahren Gründe, warum ich gehen musste. Und ich werde auch darüber in der Öffentlichkeit reden. Aber jetzt noch nicht. Ich möchte mich zuerst in Elversberg etablieren, denn ich bin wieder da.“

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