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Endgültiges Aus für Auersmacher Dorffest

Auersmacher. Erstmals seit 1979 wird es in diesem Jahr kein gemeinsames Fest der Auersmacher Vereine geben. Nach 32 Dorffesten und einem „neuen“ Fest im vergangenen Jahr ist nun der Ofen endgültig aus. „In den vergangenen Jahren sind die Festeinnahmen immer mehr zurückgegangen.“ Und im vorigen Jahr habe es zwar keinen Verlust gegeben, aber auch keinen Gewinn. „Die Verein haben keinen Euro an dem Fest verdient“, erklärt Ortsvorsteher Thomas Unold die Hauptproblematik. Das Festformat sei nach 30 Jahren einfach veraltet, heißt es im Ort.

Im vergangenen Jahr wollte man etwas ändern, am Ende war es dann aber doch das Dorffest, das man seit jeher kennt. Ein weiteres Problem: „Es ist einfach viel schwieriger geworden, Helfer zu finden, die ihre Zeit opfern für die Organisation eines großen Festes“, sagt Unold.

Seit Beginn des Jahres werden nun Stände und Inventar des Festes verkauft und die seit langem bestehenden Mietverträge mit den Inhabern der Scheunen aufgelöst. „Wir hatten mehrere tausend Euro fixe Kosten im Jahr durch Miete und andere Dinge. Das ist einfach viel zu viel. Damit wird das Dorfgemeinschaftskonto nur unnötig belastet, und davon wollen wir weg“, sagt der Ortsvorsteher.

25 Prozent der Dorffesteinnahmen wanderten jedes Jahr auf ein Konto, das zur Dorfverschönerung genutzt wird und womit auch das Alte Bauernhaus finanziert wurde. Diese Einnahmen werden nun fehlen, doch ein größeres Problem sieht Unold darin nicht: „Uns werden in der Zukunft sicher noch Projekte einfallen, die wir realisieren, die Geld bringen und die unsere Gemeinschaft weiter fördern.“

Doch selbst wenn es in diesem Jahr kein Dorffest gibt: Ein grundsätzliches Aus für ein Fest der Dorfgemeinschaft bedeute der Wegfall nicht. Alle Vereine, die am Dorffest teilgenommen hatten, hätten sich zwar für die Pause ausgesprochen. Aber Thomas Unold sagt auch: „Wir haben am 6. März eine Sitzung des Festausschusses. Die Motivation ist da, ein Fest zu machen. Allerdings wird der Rahmen viel kleiner ausfallen. Wir werden wohl auf dem Marktplatz bleiben. Konkret ist aber nichts. Wir müssen das alles erst bereden.“

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