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Energis-Masters bringt Sport-Stars nach St. Wendel

St. Wendel. Dass mit Timo Boll der fünffache Tischtennis-Europameister und Weltranglisten-Vierte wieder mal dabei sein wird, war allerdings nicht die interessanteste Nachricht. Vielmehr sorgte der neue Austragungsort des achten Energis-Masters für Aufsehen. Statt der Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken wird am 21. Januar das Sportzentrum St. Wendel die Tischtennis-Stars und ihre Fans empfangen. Nicole Helle vom Veranstalter MH Sportmarketing begründet: „Es bringt etwas Abwechslung. Außerdem ist die sportbegeisterte Stadt St. Wendel dafür bestens geeignet. Beim World Class Meeting hat das ja schon gut geklappt.“

Bei der Premiere dieser Leichtathletik-Veranstaltung mit Stars wie Hammerwerferin Betty Heidler waren dieses Jahr im September 1100 Zuschauer zum Sportzentrum gekommen. Nun sollen die Tischtennis-Asse folgen. Timo Boll will sich überraschen lassen: „Die Saarbrücker Atmosphäre war immer gut. Deshalb liegt die Messlatte sehr hoch.“

Das gilt auch für die eingespielte Organisation – und die Zuschauerkapazität. 2200 Fans konnten im Vorjahr in der Joachim-Deckarm-Halle zuschauen. Ob diese Zahl auch in St. Wendel erreicht werden kann, ist noch offen. „Wir müssen abwarten, wie die zusätzlichen Tribünen in der Halle errichtet werden können. Wenn es gut läuft, können wir die Zahl erreichen“, erklärt Helle. Wenn nicht, würden weniger Leute das Spektakel live erleben.

Sie würden etwas verpassen: Denn das sportliche Niveau wird hoch sein. Neben Boll sind alte Bekannte wie die Schweden Jan-Ove Waldner und Jörgen Persson sowie die Österreicher Werner Schlager und Chen Weixing mit von der Partie. Zudem schlagen die deutschen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum sowie Titelverteidiger Li Ping aus China in St. Wendel auf. Auch Bastian Steger, die Nummer eins des 1. FC Saarbrücken-Tischtennis, wurde eingeladen. „Ich hoffe, dass er kommt. Aber der FCS hat am nächsten Tag ein Heimspiel gegen Fulda, deshalb ist nichts sicher“, sagt Günter Müller, Geschäftsführer von MH Sportmarketing.

An Bastian Steger hat Timo Boll übrigens keine guten Erinnerungen: Am 11. September unterlag Boll der Nummer 20 der Welt bei der 0:3-Niederlage von Borussia Düsseldorf beim FCS – in der Joachim-Deckarm-Halle. „Deshalb ist es für mein Selbstvertrauen ganz gut, dass das Turnier nicht in Saarbrücken stattfindet“, sagt Boll mit einem Augenzwinkern und hebt dann die Vorzüge des Turniers hervor: „Es hat einen familiären Charakter. Dass wir Spieler uns abends noch treffen und zusammen essen, kommt selten vor. Man hat auch einen sehr guten Kontakt zu den Fans.“ Boll, der sich gerade erst von Rückenproblemen erholt hat, sieht das Turnier als „guten Auftakt ins neue Jahr“, das in der Heim-Weltmeisterschaft in Dortmund und den Olympischen Spielen in London seine Höhepunkte finden wird.

© WhatsBroadcast
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