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Europa-Galerie: Getümmel gab's nur an der Kasse

 Saarbrücken. Bis zu 40 000 Besucher sind am verkaufsoffenen Sonntag in die Ladenpassagen der neuen Europa-Galerie geströmt. Das schätzt Serge Micarelli, der Centermanager der Galerie. Ein ähnliches Verkehrs-Chaos wie zuletzt beim verkaufsoffenen Sonntag vor einer Woche hat es allerdings nicht gegeben. Darin sind sich die Beteiligten, wie Stadtpressesprecher Thomas Blug bestätigt, einig: „Dank der verschiedenen Maßnahmen des Centermanagements, der Polizei, der Parkhausbetreiber in der Innenstadt und den öffentlichen Verkehrsbetrieben lief alles reibungslos.“

Eine halbe Stunde nachdem die Geschäfte ihre Türen geöffnet hatten, ist auf den Zufahrtsstraßen von Stau keine Spur. Autos sind aber jede Menge in der Stadt: Das Parkhaus der Galerie ist stark ausgelastet, wer auf den Straßen im Umkreis der Europa-Galerie in St. Johann oder Alt-Saarbrücken einen kostenfreien Parkplatz sucht, braucht Glück.

Oder er muss bereit sein, einen Spaziergang von etwa 15 Minuten auf sich zu nehmen. So wie Alfred Krätzer: „Bei dem warmen Sonnenwetter ist ein solcher Fußmarsch allerdings eine wahre Wonne.“

Positiv für die gesamte Innenstadt

Auch in der Galerie selbst ist einiges los. In der Passage geht es an vielen Stellen nur noch im Gänsemarsch voran, wer sich zwischen den Regalen genauer über ein Produkt informieren möchte, riskiert, den einen oder anderen sanften Schubser einzustecken. Und anders als auf den Straßen gibt es in der Galerie einige Staus – und zwar vor den Kassen.

In einem Elektronikgeschäft können aufmerksame Kunden noch ausweichen, indem sie von der einzigen Kasse im Obergeschoss an eine der sechs Kassen im Erdgeschoss ausweichen. Wo es allerdings nur eine Kasse im ganzen Geschäft gibt, ist Geduld gefragt. „Ich bin sowieso nur gekommen, um mir die Galerie einmal anzuschauen, zum Einkaufen komme ich an einem ruhigeren Tag wieder“, sagt zum Beispiel Elfriede Klein gelassen.

„Ich habe das Gefühl, ganz Saarbrücken ist da.“

Weil auch die Parkhäuser in der Umgebung geöffnet seien, würde der Parkraum in der City wesentlich besser ausgenutzt. Einen kleinen Stau gibt's dann aber doch noch: In der Trierer Straße, direkt neben den Mauern der alten Bergwerksdirektion. Zwei Taxifahrer halten dort minutenlang nebeneinander und unterhalten sich in Seelenruhe. Vermutlich über ein Parkproblem, das eine Polizeistreife wenige Meter weiter beschäftigt.

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