B51 Mettlach zwischen Abzweig nach Mettlach und Mettlach Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn Von Besseringen kommend zwischen Brittener Straße und Auf der Haardt (Mettlacher Berg) (15:59)

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Evonik-Betriebsrat: Saarland braucht die Kohlekraftwerke

Der Kraftwerksbetreiber Evonik Power Saar investiert weiterhin in seine saarländischen Stromfabriken. Ab Oktober fließen 37,5 Millionen Euro in die Kraftwerke, um sie leistungsfähiger zu machen.

Der Kraftwerksbetreiber Evonik Power Saar investiert weiterhin in seine saarländischen Stromfabriken. Ab Oktober fließen 37,5 Millionen Euro in die Kraftwerke, um sie leistungsfähiger zu machen.

Ministerpräsident müsse runden Tisch einberufen

Der Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende von Evonik Power Saar fordert mehr Realismus in der Energie-Debatte. Wer behauptet, das Kraftwerk Bexbach werde nicht mehr gebraucht, weil es nur Strom aus dem Saarland exportiert, der habe in Physik nicht aufgepasst. Das europäische Stromnetz bestehe aus Knotenpunkten mit jeweils dort ansässigen Kraftwerken. Ein solcher Knotenpunkt sei Bexbach. „Das Kraftwerk Bexbach speist im Rahmen dieses europäischen Netzes zwar Strom ein für Süddeutschland. Physikalisch wird dieser Strom jedoch innerhalb eines Umkreises von rund 100 Kilometern verbraucht“, stellt Woll klar.

Alle Evonik-Kraftwerke an der Saar seien auf einen Fortbestand für die kommenden Jahrzehnte ausgerichtet und würden auch entsprechend mit Investitionen modernisiert. Derzeit fließe ein Großteil des Geldes in die Modernisierung der Kohlemühlen, um die Importkohle besser verarbeiten zu können.

Der Prozess der Investitionen habe schon 2003 begonnen. Seitdem sind laut Woll Investitionen in neue Leittechnik und die Verarbeitung der Importkohle von mehr als 50 Millionen Euro geflossen. Ab Oktober 2010 kommen weitere 37,5 Millionen Euro hinzu. Mit diesem Geld werden die Schaufeln der Turbinen erneuert, so dass sie den Dampf länger nutzen und damit die Leistung des Kraftwerks steigt. Diese Modernisierung wird zunächst in Bexbach begonnen. Auch Woll spricht sich für einen Ausbau der Erneuerbaren Energien an der Saar aus. Das Ziel von Umweltministerin Peter sei umsetzbar, den Anteil Erneuerbarer Energien in der Region bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Allerdings werden nach Auffassung von Woll die Steinkohle-Kraftwerke für die Energieversorgung voraussichtlich noch bis ins Jahr 2050 gebraucht.

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