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FCK spielt am Samstag beim 1. FC Nürnberg

Kaiserslautern. Das einzig Gute an diesem Freitagabend war aus Sicht von Kevin Trapp wohl, dass er irgendwann zu Ende war. Dass sein Patzer beim 1:0 für Bayer Leverkusen, der den 1. FC Kaiserslautern letztendlich wohl auch das Spiel gekostet hatte, nur noch in den Wiederholungen im Fernsehen lief. Wobei sie sich beim FCK ohnehin schnell darauf geeinigt hatten, den folgenschweren Fehler ihres Torhüters nicht als alleinigen Grund für die 0:2-Niederlage des Fußball-Bundesligisten anzuführen. Auch wenn Abwehrchef Martin Amedick noch am Donnerstag scherzte: „Ich hatte erst morgen vor, wieder mit ihm zu sprechen.“

Es war eine starke erste Halbzeit, in der vieles stimmte, aber diese letzte, so entscheidende Genauigkeit nach vorne gefehlt hatte, wie Amedick erklärte: „Wir waren einfach zu ungenau, sonst hätten wir mehr richtig gute Aktionen nach vorne haben können.“ Hatten sie aber nicht. Dennoch: „Die Niederlage war nicht nötig“, fand auch Trainer Marco Kurz.
Und darin liegt dann auch die Parallele zum Gegner an diesem Samstag, wenn es zum 1. FC Nürnberg geht. „Nürnberg ist eine Mannschaft, die wie wir Substanz verloren hat. Und eine Mannschaft, die wie wir zu wenig Punkte hat, obwohl sie gut gespielt hat. Es sind beides Mannschaften in der Findungsphase“, sagt Kurz, für den es in Nürnberg in die eigene Vergangenheit geht. Der FCN war seine erste Profistation. Irgendwie also eine gemeinsame Leidensgeschichte zwischen dem 13. Kaiserslautern und den Nürnbergern, die mit einem Punkt weniger auf dem Relegationsplatz stehen.

Immerhin scheint der FCK seine Formation nach den Abgängen in der Offensive, insbesondere von Ivo Ilicevic und Srdjan Lakic, gefunden zu haben. Dorge Kouemaha als einzige Spitze vor einem kompakten Mittelfeld. Dass dabei in den vergangenen Spielen, trotz ordentlicher Leistungen, noch die Durchschlagskraft fehlte, ist für Kurz nicht systembedingt: „Zwei Spitzen heißt nicht, dass es ein Chancenplus gibt. Heute ist es wichtig, dass ein Stürmer defensiv arbeitet.“ Was letztendlich zur Entscheidung für den wuchtigen Kouemaha und gegen den körperlich schwächeren Itay Shechter führte. Shechter brauche noch Zeit, erklärt Kurz: Schließlich sitze mit Mario Gomez selbst bei der Nationalmannschaft „ein Weltklasse-Stürmer auf der Bank“, sagt Kurz. Und: „Wir befinden uns immer noch in der Entwicklung und haben noch nicht die Automatismen, die wir mal hatten.“ Und so dürfte gegen Nürnberg die entscheidende Frage sein, welche Mannschaft am weitesten ist.

© WhatsBroadcast
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