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FCS-Sponsoren-Streit: Hinschberger will die Wogen glätten

Horst Hinschberger, Präsident des 1. FC Saarbrücken, will sich bei Karlsberg für den Umgang mit dem langjährigen Sponsor entschuldigen. Eine zweite Chance gebe es aber nicht. Der Vertrag mit Bitburger soll fixiert werden.

Saarbrücken. Horst Hinschberger, Präsident des 1. FC Saarbrücken, will ein Gespräch mit Vertretern des langjährigen FCS-Sponsors Karlsberg führen: „Ich will den Gang der Verhandlungen klären.“ Das Homburger Unternehmen hatte sich irritiert darüber gezeigt, dass der Aufsteiger in die Dritte Fußball-Liga nach mehr als 50 Jahren mit ihm als Partner für die nächsten drei Jahre einen Vertrag mit Bitburger als Sponsor abschließen möchte.

Karlsberg enttäuscht
Karlsberg hatte beklagt, dass von Clubseite aus nach der Angebots-Abgabe am 1. April bei FCS-Schatzmeister Dieter Weller niemand mehr mit dem Unternehmen geredet habe – trotz Nachfragen. Über den Umgang mit dem langjährigen Partner ist Hinschberger verärgert.

Er sagte zudem, dass ihm in einer Präsidiumssitzung mitgeteilt worden sei, dass Karlsberg sich verstärkt bei Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern engagieren wolle und daher nicht unglücklich sei, beim FCS aussteigen zu können. Karlsberg bestreitet dies. „Wir haben bei der Präsidiumssitzung eine Absichtserklärung abgegeben, dass das Verhandlungsergebnis in einen Vertrag umgesetzt wird“, erklärt Hinschberger auf die Frage, ob Karlsberg sozusagen eine zweite Chance bekomme. Der Club stehe zur Entscheidung für Bitburger. Nichtsdestotrotz wolle er sich bei Karlsberg für dem Umgang miteinander entschuldigen.

Victor's sponsort weiter die Trikots
Bitburger erklärte, dass der FCS das Unternehmen angesprochen habe. Zu den Fragen „Wie hoch ist das finanzielle Engagement?“, „Wird Bitburger Trikot-Sponsor?“ oder „Welche Laufzeit wird der Vertrag haben?“ will Bitburger nichts sagen. Es verweist darauf, dass Inhalte aus laufenden Verhandlungen nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten.

Hinschberger bestätigt, dass Victor’s Trikot-Sponsor bleibe und mit der Bitburger-Brauerei ein Dreijahres-Vertrag angestrebt sei. Unterschrieben sei noch nichts. Das Bitburger-Angebot sei doppelt so hoch wie das von Karlsberg. Nach SZ-Informationen boten die Homburger 100.000 Euro. mak/pas

Auf einen Blick
Der Fahrplan der Saisonvorbereitung des FCS steht fest. Nach dem Trainingsauftakt am Dienstag, 22. Juni, 15 Uhr, im FC-Sportfeld stehen für die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger fünf Spiele an: Am 26. Juni, 16 Uhr, trifft der FCS in Quierschied auf Saarlandligist SC Friedrichsthal.

Am 4. Juli, 16 Uhr, tritt der Aufsteiger bei Saarlandligist VfB Dillingen an. Das Spiel gegen den französischen Champions-League-Qualifikanten AJ Auxerre am 9. Juli, 18 Uhr, im Ludwigspark stellt die Saisoneröffnung da. Weitere Gegner sind die Zweitligisten FSV Frankfurt (13. Juli, 18 Uhr, in Friedrichsthal) und Aachen (17. Juli, 14 Uhr, in St. Wendel).

Mit dem Aufstieg hat der 1. FC Saarbrücken die Eintrittspreise erhöht. Eine Stehplatz-Tageskarte kostet nun 9,50 Euro. Für eine Sitzplatz-Karte auf der Haupttribüne (Seite) muss man 23 Euro bezahlen, für eine auf der Victor’s-Tribüne 17 Euro. cor






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