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FCS-Stürmer Wurtz ist heiß begehrt

Saarbrücken. Vergangenes Jahr kickte er in der A-Jugend in der Regionalliga, kommendes Jahr vielleicht schon in der Bundesliga. Auch Zweitligist Eintracht Frankfurt soll nach Informationen der Saarbrücker Zeitung an Nachwuchs-Stürmer Johannes Wurtz vom Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken Interesse haben. Der Vertrag des 19-Jährigen mit dem FCS läuft nach dieser Saison aus. „Es gibt Interessenten auch aus der Bundesliga“, bestätigt Wurtz’ Berater Rainer Derber, der seinem Schützling den Sprung zutraut, aber auch die Nachhaltigkeit der Karriere im Blick hat: „Man muss sehen, ob es etwas bringt, diesen Schritt schon jetzt zu machen. Wichtig ist allein, was das Beste für ,Jojo’ ist. Darum sprechen wir auch zuerst mit dem 1. FC Saarbrücken.“

Es gibt einige Fälle, in denen Talente, die zu Bundesligisten wechselten, nur in deren zweiten Mannschaften zum Einsatz gekommen sind. Geht es nach FCS-Trainer Jürgen Luginger, bleibt Wurtz in Saarbrücken: „Für ihn wäre es das Richtige, sich hier noch weiterzuentwickeln. Er braucht noch Zeit, um an das ganz hohe Niveau heranzukommen.“ Luginger ist mit den Leistungen des FCS-Talentes sehr zufrieden: „Er hat bislang in seinem ersten Jahr bei den Aktiven eine richtig gute Entwicklung gemacht. Man darf nicht immer gleich zu viel von den Jungs fordern. Es ist schon sehr schwer als Stürmer in der 3. Liga. Rückschläge gehören da einfach auch zur Entwicklung dazu.  Johannes hat aber die richtige Einstellung.“



Dieter Ferner, der sportliche Leiter des FCS, berichtet von Gesprächen mit Wurtz. Es sei aber weder in die eine, noch in andere Richtung etwas zu vermelden. „Es gibt natürlich Grenzen wirtschaftlicher Art“, sagt Ferner, für den eine Vertragsverlängerung mit Ausstiegsklausel möglich ist: „Es ist vieles vorstellbar.“

Abiturient Wurtz lässt sich von den Spekulationen um seine Person nicht beeindrucken. „Es ist natürlich gut für das Selbstvertrauen, wenn die eigene Arbeit auch bei anderen Vereinen Beachtung findet“, sagt der 19 Jahre alte Bexbacher, „aber man darf sich von solchen Dingen nicht ablenken lassen. Ich konzentriere mich alleine auf den Fußball. Ich muss in jedem Training Gas geben, damit ich spiele. Ich fühle mich hier in Saarbrücken sehr wohl, alles Weitere muss man sehen“.

Am morgigen Samstag um 14 Uhr spielt Wurtz auf jeden Fall im blau-schwarzen Trikot – der FCS erwartet Aufsteiger Preußen Münster im Ludwigspark-Stadion.
 
Entwarnung bei Enver Marina: Den FCS-Torhüter plagten seit dem 1:1 vergangenen Samstag in Sandhausen Adduktorenprobleme, er konnte gestern aber wieder trainieren.

© WhatsBroadcast
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